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Greifer, Lineartechnik und Sensorik Agic übernimmt Mechatronik-Spezialist Gimatic

| Redakteur: Katharina Juschkat

Agic hat die Übernahme der Mehrheitsbeteiligung an Gimatic bekannt gegeben. Damit will der Anbieter von Komponenten und Lösungen expandieren und sich internationaler aufstellen. Im Fokus stehen dabei zunehmend mechatronische Produkte, die der fortschreitenden Industrie 4.0 gerecht werden sollen.

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Das Bild zeigt die deutsche Niederlassung der Gimatic Gruppe. Fast 80 % der Umsätze generierte das Unternehmen 2015 in Europa. Jetzt will Gimatic nach Asien expandieren.
Das Bild zeigt die deutsche Niederlassung der Gimatic Gruppe. Fast 80 % der Umsätze generierte das Unternehmen 2015 in Europa. Jetzt will Gimatic nach Asien expandieren.
(Bild: Agic)

Das 1985 gegründete Unternehmen Gimatic aus Roncadelle in Italien entwickelt und fertigt pneumatische und mechatronische Greifer, Lineartechnik und Sensorik. Anwender verwenden die Technik in der Automobil-, Kunststoff-, Elektronik-, Lebensmittel- und Pharmaindustrie sowie in der Medizintechnik. Jetzt hat Agic Capital bekannt gegeben, die Gimatic Gruppe zu übernehmen. Der Gesamtwert der Transaktion beträgt über 100 Millionen Euro. Bisheriger Investor Xenon sowie CEO und Mitgründer des Unternehmens, Giuseppe Bellandi, investieren im Rahmen der Transaktion in wesentliche Minderheitsbeteiligungen. Das Investment von Agic soll Gimatic bei der Expansion in Asien helfen – insbesondere in China.

China als attraktiver Zielmarkt

Heiko von Dewitz, Managing Partner von Agic im Münchner Büro, sagt dazu: „Gimatic ist schnell gewachsen, hat sich eine gute Position erarbeitet und sich als Innovationsführer etabliert. Das Wachstumspotenzial beruht auf dem Trend zu industrieller Automatisierung und Robotik in der globalen Fertigung. Dieser Markt sollte sich in den nächsten fünf Jahren weltweit mehr als verdoppeln.“ Giuseppe Bellandi, Mitgründer und CEO von Gimatic, erklärt: „Das Agic-Team verfügt über ein gutes Verständnis für industrielle Technologien und Märkte und bietet zudem eine besondere Asienkompetenz, die für uns wertvoll ist. Asien mit Fokus auf China ist ein attraktiver Zielmarkt für unsere Produkte und ein wichtiger Schwerpunkt unserer globalen Wachstumsstrategie.“

2015 generierte das Unternehmen fast 80 % seiner Umsätze in Europa – schwerpunktmäßig in Deutschland und Italien. Die Strukturen der Ländergesellschaften bleiben unverändert. Für jedes Land sollen aber weitere Wachstumshebel verifiziert und spezifisch umgesetzt werden: Das Wachstum soll dabei organisch oder durch Zukäufe generiert werden. (kj)

Motek 2016: Gimatic, Halle 4, Stand 4228

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