Filtermedien Achema 2015: Gewebekonstruktionen aus Edelstahl

Redakteur: Lea Ziegler

Zur Achema 2015 präsentiert GKD seine strömungstechnisch verbesserten und weiterentwickelten Gewebekonstruktionen aus Edelstahl sowie eine Produktauswahl an Kerzenfiltern zur Ballastfiltration oder wiederbespannbare Plattenfilter zur Anschwemmfiltration.

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GKD bietet eine Reihe prozessabhängig verbesserter Filtermedien aus Metallgewebe.
GKD bietet eine Reihe prozessabhängig verbesserter Filtermedien aus Metallgewebe.
(Bild: GKD)

Die Abtrennung von Partikeln aus Ab-, Nutz- oder Prozesswasser gewinnt zunehmend an Bedeutung. Steigende Kosten für Frischwasser und seine Entsorgung, zunehmend schärfere Grenzwerte, ökonomisch notwendige Rückgewinnung von Wertstoffen und nachhaltiger Ressourcenumgang machen die effiziente Abwasseraufbereitung heute zu einem weltweiten Schlüsselthema. GKD bietet daher eine Reihe prozessabhängig verbesserter Filtermedien aus Metallgewebe. Dazu zählen ein-, zwei- oder dreilagige Konstruktionen, bei denen die Vorteile der einzelnen Gewebe gezielt zu einem neuen Produkt kombiniert werden. So entstehen beispielsweise durch die Kombination von Mono- und Multifilamenten Filtermedien, die flexibler und stabiler bei gleichzeitig größerer Permeabilität und geringerem Druckabfall sind. Basis für eine derartige Verbesserung ist das weitreichende Verständnis des komplexen Einflusses von Gewebegeometrie und Filterstruktur auf die Strömungs- und Filtrationseigenschaften. Hierzu kombiniert GKD die berechnete geometrische Porengröße mit einer CFD-Simulation von Strömung und Filtrationsverfahren. So entstehen bestmöglich auf die Kundenprozesse ausgelegte Filtermedien wie Edelstahlgewebe, die bei gleicher Öffnung den Durchfluss um bis zu 25 % steigern. Zur Effizienz der Filterlösungen tragen überdies die robusten Eigenschaften der GKD-Industriegewebe aus Metall bei.

Anwendungsindividuelle Filterlayouts

Für die anwendungsindividuelle Auslegung in Abwasseraufbereitungsanlagen kombinieren so verbesserte Tressen (OT) Trennschärfen im Bereich von 10 μm bis 50 μm mit hohen Durchsatzleistungen und Standzeiten. Aufgrund ihrer spezifischen Porengeometrie, größere Innen- als Außenporen, scheiden sie Partikel der geforderten Trenngrenze an der Oberfläche ab. Dadurch lassen sie sich effizient rückspülen und regenerieren. In Scheibenfiltern zur Wasseraufbereitung verbessern Tressengewebe aus Edelstahl durch Abscheideraten im Mikrofiltrationsbereich bis 10 μm und eine hohe Schmutzaufnahmekapazität die Prozessbilanz. Beschichtungen, die auf die konkreten Rahmenbedingungen abgestimmt sind, tragen bei verschiedenen Anwendungen zu einer weiteren Verbesserung bei. Dreidimensionale Gewebekonstruktionen aus Volumetric Gewebe verfügen über eine höhere Volumenporosität und bieten sich deshalb als Drainagegewebe für unterschiedliche Anwendungen an. Die individuelle Auslegung der Filtermedien erfolgt bei GKD mit der im eigenen Haus weiterentwickelten, integrierten Simulationsumgebung Weave Geo. Dadurch sinkt der experimentelle Aufwand und die im Labor gewonnenen Erkenntnisse können in der Weberei schnell und kostengünstig in die Praxis umgesetzt werden. (lz)

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