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Leitung Ab durch die Wüste: Chainflex Leitungen an Bord eines Solar Buggys

| Redakteur: Juliana Pfeiffer

Seit 18 Jahren entwickeln Teams an der Hochschule Bochum Solar-Fahrzeuge. Ein komplett eigenständiges Projekt ist dabei der Solar Buggy. Das derzeitige Modell „Froggee“ soll im Frühjahr 2018 die australische Wüste durchqueren und dabei einen neuen Weltrekord aufstellen. Mit dabei: Chainflex Servoleitungen von Igus, die sich bestens für die thermische und mechanische Belastung vor Ort eignen.

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Chainflex Servoleitungen an Bord des Solar Buggys sorgen für eine sichere Energiezuführung unter extremsten Bedingungen in der australischen Simpsonwüste.
Chainflex Servoleitungen an Bord des Solar Buggys sorgen für eine sichere Energiezuführung unter extremsten Bedingungen in der australischen Simpsonwüste.
(Bild: Igus)

Das Team hat den Anspruch ihren Solar Buggy „Froggee“ ganz allein so zu konzipieren, dass er schwerste Bedingungen für Offroadfahrzeuge, Sand und Dünen problemlos bewältigen kann. Ziel des Projekts ist es im Frühjahr 2018 den Rekord eines australischen Teams für die schnellste Durchquerung der Simpsonwüste mit einem solarbetriebenen Landfahrzeug zu brechen. Dies bedeutet eine Strecke von 360 Kilometern entlang der „french line“ von Purni Bore bis nach Birdsville. Dafür sind auf dem Dach des Solar Buggys 2,5 Quadratmeter Solarzellen befestigt. Insgesamt stehen dem Team für ihr Vorhaben weniger als vier Tage, 21 Stunden und 23 Minuten zur Verfügung.

Höchste Ansprüche an verbaute Komponenten

Vor diesem Hintergrund müssen alle Komponenten im Solar Buggy die starken Beanspruchungen verkraften und dabei ein geringes Gewicht aufweisen. Dies gilt insbesondere auch für die verbauten Chainflex Leitungen. Sie dienen zur Verbindung der Motorcontroller mit den Elektromotoren, zum Antrieb des Fahrzeugs und zur internen Verdrahtung der Schütze. Die Kombination aus geringem Gewicht und Durchmesser sowie maximaler mechanischer Haltbarkeit ist die Stärke der Igus Leitungen. Die Servoleitungen im Solar Buggy verfügen über einen speziellen Leiteraufbau, der die hohe Strombelastbarkeit sicher stellt und den mechanischen Belastungen in der Bewegung und Vibration standhält, sodass es nicht zu Unterbrechungen der Stromversorgung kommt. „Die Leitungen sind geschirmt, ermöglichen Gleich- und Wechselspannung und besitzen eine hohe elektromagnetische Widerstandsfähigkeit gegen äußere Einflüsse“, erklärt Kay Bollerhof vom Solar Buggy Team. „Sie sind sehr robust und eignen sich bestens für die thermische Belastung in Australien“, führt er weiter aus.

Garantierte Ausfallsicherheit bei hoher Leistung

Igus bietet die Chainflex Servoleitungen mit oder ohne Innenmantel an. Sie sind je nach Typ flammwidrig, kühlmittel- und ölbeständig und kälteflexibel. Ursprünglich sind die Leitungen für den Einsatz in Energieführungsketten konzipiert. Im hauseigenen igus Labor unter realen Bedingungen getestet, sorgen sie für eine maximale Lebensdauer und garantierte Ausfallsicherheit. Im Falle des Solar Buggys verkraften die ausgewählten Servoleitungen CF270.UL.350.01.D Biegeradien bis 7,5xd für kleinste Bauräume. Durch ihren PUR-Außenmantel sind sie ölbeständig, halogen- und silikonfrei sowie flammwidrig.

Igus sponsert Solar Buggy im Rahmen des Young Engineers Support

Projekte wie dieses unterstützt Igus im Rahmen des „Young Engineers Support“ (yes). Das Unternehmen fördert vielfältige innovative und mutige Projekte von Schülern, Studenten und jungen Bastlern mit kostenlosen Produktmustern und technischer Beratung. (jup)

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