3D-Scanner

3D-Vermessung von Freiformkörpern

09.02.2010 | Redakteur: Ute Drescher

In einem Testverfahren mit einer reifen Aubergine hat die Padelt 3D Systeme ihr theoretisches und praktisches Know-how in der dreidimensionalen Vermessung von Freiformkörpern nachgewiesen.

In einem Testverfahren mit einer reifen Aubergine hat die Padelt 3D Systeme ihr theoretisches und praktisches Know-how in der dreidimensionalen Vermessung von Freiformkörpern nachgewiesen. Im Test wurde bestätigt, dass das Einspannen und das Fixieren der zu messenden Objekte fast immer zu Fehlern in den Messergebnissen führt, insbesondere bei weichen Objekten.

Das präzise 3D-Vermessen ist für vielfältige Anwendungen, vom Reverse-Engineering über die Qualitätssicherung bis hin zu Anwendungen in Kunst und Architektur, ein wichtiger Arbeitsschritt. Für den Testaufbau wurde eine reife Aubergine an einem Faden aufgehängt. Dadurch konnte der Messkörper mit einem optischen 3D-Scanner ohne weitere Manipulation von verschiedenen Seiten vermessen werden.

Im Unterschied zu einer in einer Spannvorrichtung fixierten Aubergine waren die Bezugsmaße beim Scannen der verschiedenen Ansichten exakt wiederherstellbar. Steffen Padelt, Geschäftsführer von Padelt 3D Systeme, erläutert: „Unser Test hat uns in der Überzeugung bestätigt, dass sich flexible oder weiche Bauteile – zum Beispiel große dünnwandige Teile, lange, dünne Rohre oder gummiartige Oberflächen - nicht ohne weiteres exakt vermessen lassen. So verformen sich große dünnwandige Bauteile schon durch ihre Eigengewicht.“

Demnach verfälscht auch schon eine Zwangslage des Objekts, wie sie oft bei taktilen Messverfahren erforderlich ist, die Messung. Bei der Padelt 3D Systeme GmbH fließen die Ergebnisse solcher Tests in die Vermessung unterschiedlichster Objekte im Kundenauftrag, zum Beispiel der bis zu 30 Meter langen Außenhaut eines Schiffes, ein.

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