Stereolithographie 3D-Drucker für sehr kleine individuelle Bauteile

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Mit den 3D-Drucksystemen Freeform Pico und Pico Plus des US-amerikanischen Herstellers Asiga erweitert 3D-Drucker-Anbieter 3Dmensionals sein Portfolio um eine professionelle Lösung für extrem filigrane Anwendungen, wie sie besonders in Medizintechnik, Feinmechanik, Hörgeräteakustik sowie in Schmuckdesign und -produktion häufig anfallen.

3D-Drucksystemen Freeform Pico des US-amerikanischen Herstellers Asiga
3D-Drucksystemen Freeform Pico des US-amerikanischen Herstellers Asiga
(Bild: 3Dmention)

Mit den handlichen 3D-Druckern, die in vier Varianten mit unterschiedlich großem Bauraum und einer Auflösung von 39, 33 oder 27 Mikrometern erhältlich sind, können beispielsweise sehr kleine, individuelle Einsätze für Hörgeräte sowie Dentalmodelle, Kronen- und Brückengerüste gefertigt werden. Aber nicht nur in der Medizin kommen die hochauflösenden 3D-Drucker zum Einsatz: In den USA werden sie bereits seit Jahren erfolgreich in der Schmuckindustrie eingesetzt.

Minimale Stützstrukturen

Die 3D-Drucker von Asiga sind mit der SAS (Slide-And-Separate)-Technologie ausgestattet. Diese arbeitet mit den geringsten Herstellungskräften im Vergleich zu anderen Upside-Down-Stereolithographie-Systemen, was in minimalen Stützstrukturen und außergewöhnlicher Genauigkeit resultiert. Zudem ist sie die schnellste ihrer Klasse:
Sie druckt 12 mm pro Stunde bei einer Schichtauflösung von 25 Mikrometer und 48 mm pro Stunde bei einer Schichtauflösung von 100 Mikrometern. Mit einer nativen Auflösung in XY-Richtung von bis zu 27 Mikrometern und einer mechanischen Auflösung der Z-Achse von einem Viertel Mikron (250 nm) ist der Pico Plus 27 der 3D-Drucker mit der höchsten Auflösung, der derzeit erhältlich ist.

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