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Fabcon 2016 3D-Druck für alle – Konferenz zur Additiven Fertigung

Redakteur: Katharina Juschkat

Auf der 3D Printing Conference der Fabcon werden 24 internationale Referenten über die Trends in der 3D-Branche diskutieren, wie die Messe Erfurt vermeldet. Die Themen der Veranstaltung, die parallel mit der Rapid Tech stattfindet, umfassen Lebensmitteldruck über Lasersintern bis zur Frage, ob der Consumer Markt für 3D-Druck am Ende ist.

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Auf der Fabcon dreht sich alles um den 3D-Druck: Die Hauptthemen sind unter anderem Food Printing, Design und Architektur.
Auf der Fabcon dreht sich alles um den 3D-Druck: Die Hauptthemen sind unter anderem Food Printing, Design und Architektur.
(Bild: Messe Erfurt)

Mit der Fabcon 3D organisiert die Messe Erfurt seit 2013 eine Plattform für den 3D-Druck, die sowohl semiprofessionellen Anwendern und kreativen Start-Ups als auch Experten und Branchen-Größen als Treffpunkt dienen soll. In Halle 2 des Erfurter Messegeländes präsentieren sich Hersteller von 3D-Druckern, Anbieter von Filament und 3D-Scannern sowie 3D-Druck-Dienstleister. Insgesamt 24 Referenten aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Israel, Italien, den Niederlanden, der Schweiz und den USA diskutieren auf der 3D Printing Conference im Rahmen der Erfurter Fabcon 3D dieses Jahr über Trends der 3D-Druck-Branche.

Architektur und Design in der Produktion

Möbeldesign und Architektur sind die Themen der beiden Keynotes. Diana Drewes von der Berliner Zukunftsagentur für Material und Technologie „Haute Innovation“ reflektiert in ihrem Vortrag den aktuell rasanten Wechsel von konventionellen Produktionsverfahren hin zu generativen Technologien wie 3D-Druck oder Lasersintern. Die engere Verknüpfung von Entwurf, Produktion und Logistik erschließe insbesondere im Interieurbereich neue Potenziale, so ihr Fazit.

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Der französische Architekt Arthur Mamou-Mani beschreibt anhand von aktuellen Beispielen den Einfluss der Digitalisierung und des 3D-Ducks auf die Entwicklung architektonischer Projekte. Ähnlich wie die Baumeister der mittelalterlichen Kathedralen stehe man heute vor der Herausforderung, die Vorzüge neuer Technologien in Planung und Gestaltung sinnvoll einzubinden.

Start-Up-Award kürt kreative Gründer

Weitere Vorträge befassen sich z.B. mit dem 3D-Druck im Wandel von Rapid Prototyping zu Digital Manufacturing, der 3D-Technologie im Einzelhandel oder stellen 3D-Drucker-Eigenbauten aus Schrott vor. Im Rahmen der Konferenz werden auch die Sieger im bundesweiten Schulwettbewerb Teach the Fabby gekürt sowie der Start-Up-Award an kreative Gründer vergeben.

Gemeinsam mit der parallelen Rapid Tech bietet die Messe Erfurt eine Kombination, die sowohl die industrielle Nutzung des 3D-Drucks abbildet als auch sich gezielt an semiprofessionelle Anwender und Prosumer richtet. Vom 14. bis 16. Juni 2016 werden zu den beiden Erfurter 3D-Druck-Messen laut den Veranstaltern über 160 Aussteller, 700 Kongressteilnehmer und rund 4000 Besucher aus 20 Ländern erwartet.

Das Konferenzprogramm können Sie hier abrufen. (kj)

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