VDW-Jubiläum

125 Jahre Verein deutscher Werkzeugmaschinen

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Exzellenzinititative für berufliche Bildung

Die wertvollste Ressource für die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie seien in allen Fachbereichen gut ausgebildete, hochqualifizierte und sehr engagierte Mitarbeiter, die ihre Aufgaben beherrschen und mit hoher Motivation daran arbeiten. Die schnellen technischen Veränderungen im Zusammenhang mit Industrie 4.0 verlangen jedoch auch neue Kompetenzen von ihnen.

Vor diesem Hintergrund fordert Prokop dringend eine Exzellenzinitiative für die berufliche Bildung. Dazu gehöre die Stärkung des Images der Berufsausbildung und technischer Berufsbilder. Vor allem gelte es jedoch, eine ausreichende Finanzierung der Berufsschulen für Ausstattung und Weiterbildung zu sichern, damit junge Menschen auf dem neuesten Stand der Technik ausgebildet werden können.

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Der Branche selbst schreibt Prokop ins Stammbuch, dass es gelingen müsse, die so genannten Digital Natives für die Werkzeugmaschinenindustrie zu begeistern, um die Potenziale der Vernetzung auch wirklich heben zu können. „Ganz ehrlich: Trotz Hightech in der Werkzeugmaschine, leistungsfähigen Steuerungen, Automatisierungslösungen, Einsatz von künstlicher Intelligenz und vielem mehr wird unsere Branche in der IT-Welt als konservativ angesehen. Das muss sich ändern“, forderte er. Ein erster Schritt sei das Projekt „Fachkraft für digitale Fertigungsprozesse“ der VDW-Nachwuchsstiftung.

Zusammenfassend resümierte Heinz-Jürgen Prokop: „Die Zukunft bleibt spannend. Die geschilderten Entwicklungen haben allesamt große Auswirkungen auf die Werkzeugmaschinenindustrie, führen gar zu Umwälzungen. Jedoch hat die Branche auch in der Vergangenheit immer wieder Veränderungen bewältigt. Immer konnte sie sehr gut mithalten, Entwicklungen aus anderen Bereichen für sich adaptieren und sich selbst neu erfinden. Das zeigen 125 Jahre VDW. Daher sind wir auch für die Zukunft optimistisch!“

MM

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