Umsatz

Ziehl-Abegg steigert Umsatz und baut Produktion aus

| Redakteur: Katharina Juschkat

Valentina Musolf ist Ferienarbeiterin bei Ziehl-Abegg in Schöntal-Bieringen. Die 22-Jährige befestigt die Drähte in Ventilatoren, bevor diese zum Funktionstest gehen. Die Produktion bei Ziehl-Abegg läuft in allen Werken auf Hochtouren. Besonders gefragt sind moderne, energiesparende Ventilatoren.
Valentina Musolf ist Ferienarbeiterin bei Ziehl-Abegg in Schöntal-Bieringen. Die 22-Jährige befestigt die Drähte in Ventilatoren, bevor diese zum Funktionstest gehen. Die Produktion bei Ziehl-Abegg läuft in allen Werken auf Hochtouren. Besonders gefragt sind moderne, energiesparende Ventilatoren. (Bild: Ziehl-Abegg / Rainer Grill)

Ein um 12 Prozent gestiegener Umsatz meldet Ziehl-Abegg für die erste Jahreshälfte. Um die gestiegene Nachfrage zu kompensieren, baut das Unternehmen ein neues Produktionswerk und sucht neue Mitarbeiter.

Der Künzelsauer Ventilatoren- und Motorenhersteller Ziehl-Abegg verzeichnet einen um 12 Prozent gestiegenen Umsatz auf 268 Millionen Euro in der ersten Jahreshälfte. „Die Kunden nehmen unsere energiesparenden Produkte in allen Märkten hervorragend an“, erklärt Peter Fenkl, Vorstandsvorsitzender der Ziehl-Abegg SE, die aktuellen Umsatzzahlen. Dazu trage die positive Entwicklung im Bereich der Lufttechnik ebenso bei wie im Bereich der Antriebstechnik. Das Industrieunternehmen generiert das Wachstum aus eigener Kraft, also ohne Zukäufe.

Gestiegener Umsatz verlangt nach mehr Mitarbeitern

„Wir fiebern der Einweihung unseres Neubaus für energiesparende EC-Motoren und Ventilatoren entgegen“, sagt Peter Fenkl, Vorstandsvorsitzender der Ziehl-Abegg SE.
„Wir fiebern der Einweihung unseres Neubaus für energiesparende EC-Motoren und Ventilatoren entgegen“, sagt Peter Fenkl, Vorstandsvorsitzender der Ziehl-Abegg SE. (Bild: Ziehl-Abegg)

Ziehl-Abegg bezeichnet das nach eigenen Angaben als eine große Herausforderung, da das Industrieunternehmen eine hohen Fertigungstiefe hat und der Auftragseingang gegenüber dem Vorjahr mittlerweile um 15 Prozent zulegt. „Wir fiebern der Einweihung unseres Neubaus für energiesparende EC-Motoren und Ventilatoren entgegen“, sagt Fenkl. Ende diesen Jahres sollen die ersten Maschinen in das wenige Kilometer entfernte Produktionswerk im Gewerbepark Hohenlohe umziehen. Dort erweitert Ziehl-Abegg das Werk ZA Kupferzell. Das soll zusätzliche Vorteile bei Logistik und Lieferzeit bringen. Das Investitionsvolumen beträgt 28 Millionen Euro für Gebäude und moderne Maschinen.

Das gute Auftragsvolumen verlangt trotz der Optimierungen in der Produktion eine wesentlich höhere Anzahl an Mitarbeitern. Der Personalaufbau ist nach Unternehmensangaben angesichts einer niedrigen Arbeitslosenquote in der Region nur schleppend umsetzbar. Dennoch sind mittlerweile etwa 3.700 Menschen bei dem Industrieunternehmen beschäftigt, die Mehrzahl davon in den süddeutschen Produktionswerken.

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