Autonomes Fahren

ZF TRW Global Electronics zieht in neuen Hauptsitz

| Redakteur: Katharina Juschkat

Der neue Hauptsitz des Geschäftsbereichs Global Electronics von ZF TRW im Arboretum Office Park, Farmington Hills, Michigan (nahe Detroit).
Der neue Hauptsitz des Geschäftsbereichs Global Electronics von ZF TRW im Arboretum Office Park, Farmington Hills, Michigan (nahe Detroit). (Bild: ZF TRW)

Der Geschäftsbereich Global Electronics von ZF TRW zieht im ersten Halbjahr 2016 in das neue Firmengebäude in Farmington Hills, einem Vorort von Detroit. Der neue Hauptsitz bietet Platz für mehr als 600 Elektronik-Experten sowie für verschiedene Testmöglichkeiten. Das hat das Unternehmen mitgeteilt.

ZF TRW, die Abteilung für aktive und passive Sicherheitstechnik von ZF, baut mit dem neuen Hauptsitz seine Kapazitäten im Geschäftsfeld Global Electronics weiter aus. Im neuen Firmengebäude stehen für Verwaltung und Forschung über 171.000 Quadratmeter Fläche sowie eine moderne Ausstattung zur Verfügung. Das Unternehmen wird den neuen Hauptsitz voraussichtlich im ersten Halbjahr 2016 beziehen und will von dort die Zukunft fortschrittlicher Sicherheit sowie des automatisierten Fahrens gestalten.

Starkes Wachstum des Elektronik-Produktportfolio

„Die Entscheidung für einen neuen Hauptsitz geht in erster Linie auf das starke Wachstum unserer Elektronik-Produktauswahl zurück, insbesondere unserer Fahrerassistenzsysteme wie Kameras, die wir derzeit in Farmington Hills entwickeln“, erklärte Mark Stewart, Executive Vice President bei ZF TRW. „Wir freuen uns, unsere Arbeit auch weiterhin in der Gemeinde fortzusetzen und an diesem Standort neue Elektronikprodukte für die Automobilindustrie zu erforschen.“

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In Farmington Hills entwickelt das Unternehmen unter anderem die Kamerafamilie S-Cam. Sie umfasst sowohl eine Monokamera als auch eine Premiumvariante mit drei Kameralinsen, die Tri-Cam. Diese ist auf die strengeren Testprotokolle der Prüforganisationen zugeschnitten und unterstützt voll- und teilautomatisierte Fahrfunktionen. Mit Radar- und Kameratechnologien von ZF sollen sich unter anderem eine adaptive Geschwindigkeitsregelung, ein Spurhalteassistent, eine automatische Notbremse sowie Systeme zur Kollisionsvermeidung realisieren lassen.

Neue Möglichkeiten bei der Produktentwicklung

„Der neue Hauptsitz ist der nächste Schritt bei der Expansion unseres Geschäftsbereichs und ist eine große Chance“, ergänzte Ken Kaiser, ZF Vice President of Global Engineering. „Die Labor- und Testeinrichtungen schaffen unseren Ingenieuren und Technikern völlig neue Möglichkeiten bei der Produktentwicklung. Das anhaltende Wachstum und das Platzangebot des neuen Gebäudes machen es möglich, weiter nach neuen Talenten zu suchen.“

ZF TRW spezialisiert sich darauf, Sicherheitselektronik zu entwickeln, fertigen und zuzuliefern. Dazu zählen Umfeldsensoren und Steuereinheiten für Fahrerassistenzsysteme wie Kameras, Radare und zentrale Steuergeräte, Insassenschutzelektronik wie Crashsensoren und Airbag-Steuereinheiten, Hochfrequenzprodukte wie die Reifendruckkontrolle, aber auch Elektronik für Chassis-Produkte wie die elektrische Servolenkung und elektronische Bremssysteme. (kj)

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