Elektromobilität

Wirtschaftliche Motorenfertigung für E-Fahrzeuge

| Redakteur: Juliana Pfeiffer

Seit dem Start des Projekts „Epromo“ Ende 2012 hat sich die Anzahl der in Deutschland zugelassenen Elektroautos mehr als vervierfacht.
Seit dem Start des Projekts „Epromo“ Ende 2012 hat sich die Anzahl der in Deutschland zugelassenen Elektroautos mehr als vervierfacht. (Bild: flickr.com/Michael Kopp / CC BY 2.0)

Im Verbundprojekt „Epromo“, haben führende Industrie-Partner und Forschungsinstitute an der Serienproduktion für die Elektromobilität geforscht. Seit dem Start des Projekts „Epromo“ Ende 2012 hat sich die Anzahl der in Deutschland zugelassenen Elektroautos mehr als vervierfacht.

Der Bedarf an Elektro- und Hybridfahrzeugen steigt zunehmend und damit auch der Bedarf an elektrischen Antrieben. Im Rahmen des Projekts "Epromo" wurden Fertigungs-, Montage- und Prüfkonzepte für Elektroantriebe entwickelt, die stückzahl-flexibel von der Klein- bis zur Großserie, varianten-flexibel und anpassbar an neue Herstellungsverfahren sind. Die vielen Unterschiede zwischen elektrischen Traktionsantrieben im Automobilbereich und klassische Anwendungen im stationären Umfeld waren zu berücksichtigen.

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Lösungen für die Prüfung von Hybridgetrieben

Als Spezialist für flexible Montage- und Prüflösungen für Komponenten im Antriebsstrang entwickelte Teamtechnik im Rahmen des Projekts Lösungen für die Prüfung von Hybridgetrieben. „Dank der im Forschungsprojekt gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen konnten wir unsere flexible Anlagenplattform so auf die neuen Anforderungen anpassen, dass erste Prüfstände für Hybridgetriebe bereits im Einsatz sind. Mit den Ergebnissen des Projekts sind wir sehr zufrieden“, so Stefan Roßkopf, Geschäftsführer der Teamtechnik-Gruppe.

Auch die anderen Projektpartner konnten im Rahmen des Forschungsprojekts zahlreiche neue Erkenntnisse gewinnen, insbesondere was Anforderungen an Flexibilität betrifft. Ergebnisse sind unter anderem wandelbare Automatisierungslösungen und neue Fertigungskonzepte für Elektromotoren.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) förderte das Verbundprojekt „Epromo“ im Rahmen des Spitzenclusters „Elektromobilität Süd-West“ mit 1,8 Millionen Euro. Unter der Leitung des Automatisierungsspezialisten Teamtechnik setzte sich das Projektteam zusammen aus Mitarbeitern der Daimler AG, Faude Automatisierungstechnik, dem Hersteller von Werkzeugmaschinen und Fertigungs¬systemen MAG-IAS, Wittenstein Cyber Motor GmbH sowie den Fraunhofer-Instituten für Arbeitswirtschaft und Organisation (Fraunhofer IAO) und Produktionstechnik und Automatisierung (Fraunhofer IPA).

Industrialisierung der Elektromobilität in Deutschland voranbringen

Mit rund 100 Akteuren aus Industrie und Wissenschaft ist der Spitzencluster Elektromobilität Süd-West einer der bedeutendsten regionalen Verbünde auf dem Gebiet der Elektromobilität. Der Cluster, der von der Landesagentur e-mobil BW GmbH gemanagt wird, verfolgt das Ziel, die Industrialisierung der Elektromobilität in Deutschland voranzubringen und Baden-Württemberg zu einem wesentlichen Anbieter elektromobiler Lösungen zu machen. In den vier Innovationsfeldern Fahrzeug, Energie, Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) sowie Produktion werden renommierte große, mittlere und kleine Unternehmen, insbesondere der Region Karlsruhe – Mannheim – Stuttgart – Ulm, untereinander und mit Forschungsinstituten vor Ort vernetzt. Darüber hinaus sorgen spezialisierte Arbeitsgruppen für eine übergreifende Themenbearbeitung, wie beispielsweise die AG intelligent move, die den Schwerpunkt „Digitalisierung und automatisiertes Fahren“ hat. (jup)

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