VDMA

VDMA-Arbeitsgemeinschaft kümmert sich um Multi-Material-Leichtbau

| Redakteur: Peter Königsreuther

Der AG-Vorstand von links: Marc Kirchhoff (Trumpf), Nicolas Beyl (Krauss-Maffei), Matthias Graf (Dieffenbacher), Klaus-Peter Welsch (Geiss), Peter Egger (Engel Austria) und Jochen Schmidt (Karl Mayer Malimo). Ein weiteres Mitglied, Lothar Gräber von Schuler Pressen, war leider verhindert.
Der AG-Vorstand von links: Marc Kirchhoff (Trumpf), Nicolas Beyl (Krauss-Maffei), Matthias Graf (Dieffenbacher), Klaus-Peter Welsch (Geiss), Peter Egger (Engel Austria) und Jochen Schmidt (Karl Mayer Malimo). Ein weiteres Mitglied, Lothar Gräber von Schuler Pressen, war leider verhindert. (Bild: VDMA)

Der VDMA hat offiziell die Arbeitsgemeinschaft (AG) Hybride Leichtbau Technologien in seinem Hauptsitz in Frankfurt am Main gegründet. Damit soll Wissen gebündelt und vernetzt, sowie neues und bestehendes Know-how und Lösungen der Mitgliederfirmen auch branchenübergreifend diskutiert und zu serienreifen Produkten entwickelt werden.

Mit dieser Entscheidung wolle der Maschinenbauverband nun konstruktiv auf die Entwicklung der im Leichtbau immer öfter eingesetzten Multimaterialbauweise einwirken, weil diese Systeme derzeit eine Schrittmacherfunktion ausübten und begönnen, den Takt in den wichtigsten Schlüsselindustrien zu schlagen.

Das bisherige Forum Composite Technology ist mit seinen 175 VDMA-Mitgliedsfirmen mit dieser Entscheidung in der Arbeitsgemeinschaft aufgegangen, wie Dr. Walter Begemann, Projektleiter Composite Technology beim VDMA, erklärte.

Ein wichtiger Grund, dieses Ziel zu verfolgen sieht der Verband auch in der markttechnischen Entwicklung von Multi-Material-Komponenten, für die bis 2030 ein Umsatz von rund 300 Mrd. Euro prognostiziert wird, so Begemann. Alleine das Transportwesen soll in neue Leichtbauanwendungen bis 2020 rund 140 Mrd. Euro fließen lassen.

Koalitionsvertrag stellt Relevanz klar

Die AG behandelt das Thema werkstoffunabhängig, anwendungsorientiert und branchenübergreifend, heißt es. „So entsteht eine europaweit zugängliche Plattform zum Erfahrungsaustausch, die für ihre Mitglieder die Markterschließung und Stärkung der Markposition weltweit zum Ziel hat“, erläuterte Peter Egger von Engel Austria und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft.

Inhalt des Artikels:

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 43833209 / Werkstoffe)