SolidWorks 3D-CAD-Software

SolidWorks Sustainability bewertet die Ökobilanz integriert im Entwicklungsprozess

SolidWorks Geschäftsführer Uwe Burk und Product Manager Jürgen Haberger erklären wie mit SolidWorks Sustainability umweltfreundliche Produkte entwickelt werden.

| Redakteur: Karl-Ullrich Höltkemeier

Uwe Burk, Country Manager Central Europe bei DS SolidWorks: "Nachhaltigkeit beeinflusst heute nicht nur das Verhalten der Konsumenten sondern auch das der Unternehmen. Den Entwicklern bei SolidWorks war es daher wichtig, den gesamten Lebenszyklus eines Produktes abzubilden. Vom Rohstoffanbau über die Fertigung bis hin zur Nutzung und Entsorgung des Produkts." (Bilder: SolidWorks)
Uwe Burk, Country Manager Central Europe bei DS SolidWorks: "Nachhaltigkeit beeinflusst heute nicht nur das Verhalten der Konsumenten sondern auch das der Unternehmen. Den Entwicklern bei SolidWorks war es daher wichtig, den gesamten Lebenszyklus eines Produktes abzubilden. Vom Rohstoffanbau über die Fertigung bis hin zur Nutzung und Entsorgung des Produkts." (Bilder: SolidWorks)

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Wie mit der Software SolidWorks Sustainability die Umweltbeeinflussung von 3D-Modellen erkannt, optimiert und entsprechend umweltfreundliche Produkte entwickelt werden können, erklären der Geschäftsführer von SolidWorks Uwe Burk und der Product Manager Simulation Jürgen Haberger im Gespräch mit dem konstruktionspraxis Chefredakteur Dipl.-Ing. Ullrich Höltkemeier

Herr Burk, mit SolidWorks Sustainability hat Ihr Unternehmen eine Software vorgestellt, die für nachhaltige Konstruktionen sorgen soll. Was kann man sich darunter vorstellen?

Burk: SolidWorks Sustainability ist eine Technologie, mithilfe derer Konstrukteure die Auswirkungen ihrer 3D-Modelle auf die Umwelt identifizieren und optimieren können. Das revolutionäre an unserer Software ist, daß die Bewertung der Ökobilanz integriert im Entwicklungsprozess stattfindet. Anwender können dabei in ihrer gewohnten CAD-Umgebung weiterarbeiten. Der User kann für die Berechnung unterschiedliche Parameter eingeben, die als Basis dienen. Die Berechnung ist dabei direkt in den Modellierungsprozess integriert und erlaubt den Vergleich verschiedener Varianten. Das ist sehr angenehm für die Anwender, denn sie müssen die gewohnte Arbeitsumgebung nicht verlassen und können ihre Modelle im laufenden Entwicklungsprozess umweltfreundlich gestalten.

Herr Haberger, wo genau setzt die SolidWorks-Lösung auf?

Haberger: SolidWorks Sustainability ermittelt, wie Herr Burk schon sagte, die Ökobilanz eines Produktes über dessen gesamte Lebensdauer. Eingeschlossen ist hierbei die Rohstoffgewinnung, die Materialverarbeitung, die Fertigung, die Produktverwendung, die Entsorgung und alle Transporte zwischen diesen Phasen.

Mit SolidWorks Sustainability können Sie die Bewertung des Lebenszyklus nahtlos integrieren. Dadurch ist, in ihren Produktentwicklungsprozess, sofort erkennbar, wie unterschiedliche Konstruktionsansätze die Umweltverträglichkeit eines Produkts insgesamt verändern. VomRohstoffabbau über die Fertigung bis hin zur Nutzung und Entsorgung des Produkts. SolidWorks Sustainability bewertet hier die verschiedenen Phasen des Lebenszyklus anhand von vier Faktoren: der CO2-Bilanz, den Auswirkungen auf Luft und Wasser sowie dem Gesamtenergieverbrauch.

Welche Vorkenntnisse sollte ein Anwender mitbringen, um SolidWorks Sustainability nutzbringend einsetzen zu können?

Burk: Bei SolidWorks-Produkten muss man kein Spezialist sein, um die Ergebnisse auswerten zu können. Dem Anwender stehen Funktionen zur Verfügung, die für eine nachhaltige Konstruktion unentbehrlich sind. Werden bereits die Konstruktionslösungen von SolidWorks eingesetzt, so lässt sich SolidWorks Sustainability über das Task-Fenster in der 3D-CAD-Software starten. Die ermittelten Nachhaltigkeitsdaten werden in einem Anzeigefeld dargestellt und als technische Konstruktionsinformation in der Modelldatei gespeichert. (Mehr Infos nach dem Umblättern)

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