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SKF unterstützt Formula Student Germany mit Technik und Know-how

| Redakteur: Juliana Pfeiffer

Auf der Rennstrecke müssen die selbstgebauten Boliden Schnelligkeit, Haltbarkeit, optimales Handling und Zuverlässigkeit beweisen.
Auf der Rennstrecke müssen die selbstgebauten Boliden Schnelligkeit, Haltbarkeit, optimales Handling und Zuverlässigkeit beweisen. (Bild: Schaeffler)

Die Formula Student Germany (FSG) geht vom 29. Juli bis zum 3. August am Hockenheimring an den Start. Bei dem internationalen Konstruktionswettbewerb treten Studenten in ihren selbstgebauten Rennwagen gegeneinander an. Mit dabei ist der Technologiekonzern SKF, der seine Teams u. a. mit Material und Know-how unterstützt.

Für den rasanten Wettbewerb haben sich in diesem Jahr 202 Teams aus 38 Ländern angemeldet – 115 davon gehen vom 29. Juli bis zum 3. August auf dem Hockenheimring in zwei Kategorien an den Start: Bei der Formula Student Combustion (FSC) treten Boliden mit traditionellen Verbrennungsmotoren gegeneinander an, die Formula Student Electric (FSE) ist für elektrisch angetriebene Fahrzeuge vorgesehen.

Auf der Strecke messen sich die selbstgebauten Rennwagen in verschiedenen Disziplinen wie Achter-Fahren, Beschleunigungstests, Autocross und Langstreckenrennen. Dabei müssen die Rennwagen Schnelligkeit, Haltbarkeit, optimales Handling und Zuverlässigkeit beweisen. Eine Jury aus Experten der Motorsport-, Automobilhersteller- und Zulieferindustrie bewertet zudem die Konstruktion sowie den Kosten- und Businessplan jedes Teams. Thomas Fucks beispielsweise, Projektleiter Hochleistungsaktuatoren bei SKF, war im vergangenen Jahr als technischer Judge dabei. Noch heute zeigt er sich überaus beeindruckt. „Auf der einen Seite stehen die ,großen Teams‘, die von ihrer Hochschule oder auch engagierten Sponsoren tatkräftig unterstützt werden. Diese Crews entwickeln Boliden, die durch ihre Professionalität überzeugen“, meint Fucks. „Auf der anderen Seite sind da aber auch die ,kleinen Teams‘, die fast auf sich allein gestellt sind. Umso mehr beeindrucken die mutmaßlichen ‚Underdogs‘ durch ihren Enthusiasmus, ihre Leidenschaft und insbesondere durch ihr Improvisationstalent!“

SKF unterstützt insgesamt sieben Teams

SKF ist bereits seit 2011 einer der Hauptsponsoren der Formula Student. In diesem Jahr unterstützt der Technologiekonzern sieben Teams in beiden Kategorien. Beim traditionellen Wettbewerb mit Verbrennungsmotoren sind dies das Team FaSTTuBe der TU Berlin und der Rennstall der FH Esslingen. In der FSE sponsert SKF das Fast Forest Team der FH Deggendorf, das Elefant Racing Team der Uni Bayreuth, das Green Team der Uni Stuttgart, das Team Starcraft der TU Ilmenau sowie das Team Elbflorace der TU Dresden.

SKF stellt Teams Material und Know-how zur Verfügung

„Wir überweisen den Rennställen aber nicht einfach nur Geld. Wir stellen ihnen insbesondere Material und Know-how zur Verfügung“, betont Manfred E. Neubert, Vorsitzender der Geschäftsführung der SKF GmbH. Dabei kann jedes Team auf das gesamte Portfolio der Unternehmens zurückgreifen: Lager- und Lagereinheiten, Dichtungen und Mechatronik. Für die Motorlagerung liefert SKF zum Beispiel Dünnringlager in Hybridausführung, für die Radaufhängung Radachsen, Zentralmuttern und Radträger. Darunter befinden sich auch regelrecht „filigrane“ Radträgerteile aus hochwertigem Aluminium, um ein Maximum an Gewicht zu sparen. Auch für die Radlager stellen die SKF Spezialisten Dünnringlager bereit, um das Gewicht entsprechend der Bauweise des jeweiligen Boliden zu minimieren. Jeder Fahrer erhält zudem noch einen Rennoverall. „Im Prinzip versorgen wir unsere Partner in der Formula Student genauso umfassend wie die Profis in der Formel 1“, fasst Reinhold Mahr, Manager Technical Sales & Application Engineering bei SKF zusammen, „und dort sind so gut wie alle Rennwagen mit Lösungen von SKF unterwegs!“

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