IoT-Technologie-Stack Thinglyfied

Sensoren in die Cloud

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Mit Thinglyfied lassen sich Sensoren an verschiedenste Cloud-Plattformen anbinden. Darüber hinaus lassen sich die Daten per Smartphone-App visualisieren, auswerten und überwachen.
Mit Thinglyfied lassen sich Sensoren an verschiedenste Cloud-Plattformen anbinden. Darüber hinaus lassen sich die Daten per Smartphone-App visualisieren, auswerten und überwachen. (SSV Software)

Auf der embedded world 2016 präsentiert SSV Software Systems erstmals den IoT-Technologie-Stack Thinglyfied einer breiten Öffentlichkeit. Damit lassen sich unterschiedlichste Sensoren mit den am Markt verfügbaren gängigen Cloud- und IoT-Plattformen verbinden, um Sensoranwendern hochwertige Zusatzfunktionen zu bieten.

Die in Thinglyfied enthaltene Funktionalität besteht im Einzelnen aus Sensor-2-Cloud- und Sensor-2-App-Funktionsbausteinen. Im ersten Fall werden Sensoren als Thing Network Devices über externe Docker Container mit verschiedenen Clouds verbunden.

Datenaustausch zwischen Sensor und Cloud

Der Datenaustausch zwischen Sensor und Cloud wird über eine einheitliche Benutzeroberfläche, die Things Configuration WebUI, direkt vor Ort bei der Inbetriebnahme oder über eine Internetverbindung konfiguriert. Die Benutzeroberfläche basiert auf grafischen Funktionsbausteinen und ist daher leicht verständlich. Spezialkenntnisse sind dabei nicht erforderlich.

Mit Hilfe der Sensor-2-App-Funktionen lässt sich ein Sensor direkt von einer Smartphone-App aus per Bluetooth Smart ansprechen. Die drahtlose Verbindung ermöglicht den Zugriff auf Konfigurationsdaten und aktuelle Messwerte. Diese Thinglyfied-App kann darüber hinaus per Internet mit einer Cloud kommunizieren, um Sensordaten weiterzuleiten oder auf die dort gespeicherte Sensorhistorie zuzugreifen.

Automatisierte Logistik mit Füllstands- und Drucksensoren in Behältern

Ein typisches Thinglyfied-Anwendungsbeispiel wären Füllstands- und Drucksensoren in Behältern, um vollständig automatisierte Logistikprozesse zu schaffen. Die Sensoren übermitteln den jeweils aktuellen Messwert bei jeder Änderung an eine Cloud. Dort wird der Messwert von einer Softwarekomponente entgegengenommen und bezüglich bestimmter Grenzwerte geprüft. Wird zum Beispiel der Wert für den Mindestfüllstand unterschritten, verschickt die Cloud-Serviceplattform eine Auffüllbenachrichtigung an eine ERP-Software.

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