World Robot Olympiad

Schüler bauen Legoroboter für Roboterolympiade

| Redakteur: Katharina Juschkat

So sieht es aus, wenn der Würzburger Lego-Roboter eine Solarzelle setzt.
So sieht es aus, wenn der Würzburger Lego-Roboter eine Solarzelle setzt. (Bild: Martin Hennecke))

Ein Roboter aus Lego zum Thema Nachhaltigkeit konstruieren – so lautete die Aufgabe beim Deutschlandfinale der World Robot Olympiad, an dem rund 300 Schüler teilnahmen. Die Gewinner lassen ihre Roboter im November in Südamerika beim Weltfinale antreten.

Das Thema war Nachhaltigkeit und der Werkstoff Lego – bei dem Deutschlandfinale zum World Robot Olympiad haben Schülerteams aus ganz Deutschland Roboter konstruiert, um sich zu dem Finale in Costa Rica qualifiziert.

Qualifizieren konnte man sich in den drei Kategorien Regular, Open Category und Football. Bei der Regular Category mussten die Schüler einen maximal 25 cm großen Roboter aus Lego konstruieren, der dann in einem Parcour Aufgaben zum Thema Nachhaltigkeit erledigte. Bei der Open Category konnte der Roboter bis zu 2 m groß sein und musste auch zu dem Thema Nachhaltigkeit passen. In der Football-Kategorie schließlich konstruierten die Schüler Fußballspielende Roboter, die gegeneinander antraten. Zu den Besonderheiten gehört, dass die Schüler am Wettbewerbstag ihren Roboter vor Ort aus allen Einzelheiten zusammenbauen mussten.

Würzburger Team fährt nach Südamerika

Durchgesetzt hat sich unter anderem das Würzburger Team „X-Rays Junior 2“, das den zweiten Platz in ihrer Altersklasse erreichte. Damit sind die Schüler qualifiziert, am Weltfinale teilzunehmen, das im November in Costa Rica stattfindet. Ihren Roboter haben die drei Schüler in Kooperation mit der Didaktik der Informatik am Mind-Center der Universität Würzburg entwickelt. Insgesamt nahmen am Deutschlandfinale 88 Teams mit rund 300 Schülern im Alter zwischen 8 und 19 Jahren teil.

Der Roboter der drei Würzburger Schüler hat vor allem durch seine enorme Geschwindigkeit überzeugt. Die Aufgabe der kleinen Maschine in der Regular-Kategorie war es, kleine Lego-Solarzellen an einem sonnigen Platz aufzubauen und Lego-Bäume an die richtigen Stellen zu pflanzen.

Konstruiert haben die Jungen ihren Roboter im Schülerforschungszentrum der Uni Würzburg in deren Mind-Centre. Der Teamname „X-Rays“, das englische Wort für Röntgen-Strahlen, soll die Verbundenheit zur Uni Würzburg ausdrücken. Schließlich hat Physikprofessor Wilhelm Conrad Röntgen die X-Strahlen im Jahr 1895 in Würzburg entdeckt.

Auf der Suche nach Sponsoren

Vom 10. bis 12. November 2017 findet die Weltmeisterschaft in San José in Costa Rica statt. Bis dahin müssen die Teams ihre Roboter weiterentwickeln, um in Mittelamerika überzeugen zu können. Um die Flug- und Übernachtungskosten stemmen zu können, sind die drei Nachwuchs-Tüftler nun auf der Suche nach Sponsoren, die sie finanziell unterstützen wollen.

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 44790068 / Beruf & Karriere)