Drehgeber

Safety-Drehgeber mit Fehlerausschlussanbau

| Redakteur: Ceara Elhardt

Safety-Drehgeber Baureihe 41 von Johannes Hübner Giessen mit sicherheitsberechnetem Direktanbau an Applikationswelle
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Safety-Drehgeber Baureihe 41 von Johannes Hübner Giessen mit sicherheitsberechnetem Direktanbau an Applikationswelle (Bild: Hübner Giessen)

Johannes Hübner Giessen bietet zusätzlich zu seinen Safety-Drehgebern mit SIL-/PL-Zertifizierung einen sicheren Anbau mit Fehlerausschluss. Die Sicherheitsgarantie für den Kunden wird durch eine Konformitätserklärung seitens des Geber-Spezialisten gewährleistet.

Seit jeher zeichnet sich der Service des Unternehmens durch die Entwicklung und Montage individueller Anbaulösungen aus. Mit der europäischen Maschinenrichtlinie rücken dabei sicherheitsrelevante Aspekte in den Fokus. Der Anlagenbetreiber muss zur Realisierung bestimmter Sicherheitsfunktionen für den entsprechenden Anwendungsfall zugelassene Komponenten einsetzen, beispielsweise Drehgebersysteme bis SIL 3 (nach EN 61508) oder PL e (DIN EN ISO 13849). „Doch was nützt ein sicherheitszertifizierter Drehgeber, wenn seine mechanische Verbindung zur Applikationswelle nicht ausreichend sicher ausgelegt ist“, gibt Thomas Brandenburger, Leiter der Abteilung Produktmanagement, zu bedenken.

Sicherheitstechnische Berechnungen aller relevanten Anbauteile

Für dieses Problem hat Johannes Hübner Giessen den Anbau mit Fehlerausschluss entwickelt. Die für den mechanischen Anbau relevanten Teile werden für die jeweilige Anwendung individuell berechnet und passend ausgelegt. Dazu gehören als Hauptkomponenten die Schraubenverbindungen zur Applikationswelle, die Flanschadapterwelle und die Drehmomentstütze. Berechnet werden dabei u. a. die Dauerfestigkeit, die Tragfähigkeit sowie weitere Sicherheitsfaktoren. Auf Wunsch übernimmt Johannes Hübner Giessen auch die Montage vor Ort.

Durch den mechanischen Anbau mit Fehlerausschluss werden Risikobeurteilung und Abnahme auf Kundenseite wesentlich vereinfacht. Denn dank der Konformitätserklärung zum Fehlerausschluss nach DIN EN ISO 13849 kann sich der Kunde auf die Hübner-Lösung verlassen und muss das Geber-Anbau-System in der Sicherheitsbeurteilung des Gesamtsystems nicht mehr weiter betrachten.

Sichere Dokumentation

„Natürlich sind für die Gewährleistung und Haftung durch unser Unternehmen gewisse Parameter durch den Kunden einzuhalten“, betont Thomas Brandenburger. Dazu gehören der maximale Drehzahlwert, die Grenzwerte für Schock- und Vibrationsbelastungen sowie eine präzise Montage, damit eine bestimmte Exzentrizität nicht überschritten wird. Zu diesem Zweck beinhaltet die Hübner-Lösung eine Montageanleitung und ein Montageprotokoll. Im Anschluss an die Montage wird der neue Anbau vermessen und protokolliert, ob alle Parameter eingehalten werden. In der Safety-Dokumentation für den Kunden befinden sich dann sowohl die Messwerte als auch die zusammengefassten Ergebnisse der sicherheitstechnischen Berechnungen.

Besondere Herausforderungen bei der individuellen Sicherheitslösung entstehen oft bei Modernisierungsprojekten. Thomas Brandenburger erläutert: „Ein Neuanlagenbau ist in der Regel unproblematisch, weil Motor und Welle neu sind und man den Anbau gemeinsam mit dem Kunden planen kann.“ Dagegen ist die Beurteilung der mechanischen Schnittstelle bei Modernisierungen bestehender Anlagen anspruchsvoll: „Welche Bohrungen sind an der Welle bereits vorhanden, welches Material liegt vor, ist die Welle gehärtet, etc.? Gerade die Werkstoffkombinationen zwischen den Anbauteilen sind ein sensibler Aspekt für die Sicherheitsgarantie. Mit unserer Konformitätserklärung ist der Kunde dann aber auf der sicheren Seite.“

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