Dichtung

S-Bahn Hamburg: Teile erfüllen Brandschutz

| Redakteur: Bernhard Richter

(Bild: Emka)

Speziallösung für Bombardier: EMKA-Dichtung erfüllt hohe Anforderungen an Brandschutz und Rauchdichtigkeit

Bis Dezember 2018 erhält die Stadt Hamburg 60 neue S-Bahn-Züge der Bombardier-Baureihe 490. Diese werden ein Netz von insgesamt 12,7 Mio. Zugkilometern abdecken. Für die Fahrgäste nicht sichtbar wird eine EPDM-Spezialdichtung von EMKA an den Bodenwannen der Fahrzeuge sein, die den neuen Brandschutz-Bestimmungen der DIN EN 45545 entspricht. Darüber hinaus schäumt sie im Ernstfall um das bis zu 22-fache ihres Volumens auf und schützt damit zusätzlich vor Rauchbildung im Fahrgastbereich.

Bereits seit einiger Zeit bietet der Geschäftsbereich EMKA Transport spezielle EPDM-Mischungen für Dichtungsprofile in der Bahnindustrie. Im Vergleich zu gängigen Silikondichtungen ermöglichen diese eine Kostenersparnis von über 60 % und wurden am Markt entsprechend positiv aufgenommen. In enger Zusammenarbeit mit Bombardier und den Brandschutzexperten von Promat konnte EMKA nun eine weitere intelligente Lösung entwickeln. Dazu hat das Unternehmen in sein EPDM-Dichtungsprofil die zusätzliche Heißgasdichtung Promaseal-LX integriert. Diese weist bei einer Temperatur ab circa 190°C ein Expansionsvermögen von bis zu 1:22 auf. In diesem System erfüllt das Dichtungsprofil die allgemeine Brandschutzanforderung der DIN EN 45545-2 und erreicht darüber hinaus auch die geforderte Rauchdichte. Vorteil für den Anwender: Er erhält lediglich ein Bauteil, das beide Aspekte abdeckt.

Emka modernisiert und erweitert Prüflabor

Verschluss

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25.11.15 - Emka hat die Anlage in seinem Prüflabor in Wuppertal für eine sechsstellige Summe modernisiert und erweitert. Neu sind unter anderem ein Klimaprüfschrank und ein Spektrometer zur Metallanalyse. lesen

Dichtungsprofile fertigt EMKA in der Regel individuell nach Kundenauftrag und arbeitet dazu eng mit den Konstrukteuren auf Kundenseite zusammen, um die optimale Materialbeschaffenheit zu ermitteln. Die Profile entstehen in eigenen Werken in England und Spanien. Koordiniert wird die Fertigung für den deutschen Markt von ausgewiesenen Spezialisten, die den Kunden als Berater zur Seite stehen. (br)

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