Klebstoff

PTFE-Kleber mit unkomplizierter Handhabung

| Redakteur: Juliana Pfeiffer

Der Thomasann-PTFE-Klber ist geeignet für die rasche, unkomplizierte und zuverlässige Verklebung von Teilen aus PTFE mit anderen Stoffen.
Der Thomasann-PTFE-Klber ist geeignet für die rasche, unkomplizierte und zuverlässige Verklebung von Teilen aus PTFE mit anderen Stoffen. (Bild: Reichelt Chemietechnik)

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Reichelt Chemietechnik bietet mit Thomasann-PTFE-Kleber einen Zweikomponentenkleber auf synthetischer Kautschukbasis (Kontaktkleber) an.

Der PTFE-Kleber eignet sich für die rasche, unkomplizierte und zuverlässige Verklebung von Teilen aus PTFE mit anderen Stoffen. Der Kleber zeigt eine ausgeprägte Soforthaftung. Dadurch lassen sich auch Klebungen an Decken oder senkrechten Flächen durchführen. Es ist jedoch keine Korrektur der Verklebung mehr möglich. Der Kleber ist leicht entzündlich, daher sollte offenes Feuer ferngehalten werden. Er ist beständig gegen Wasser, Benzin und verdünnte Säuren und Laugen. Die Temperaturgrenzen der Verklebung liegen bei -30 °C bzw. +85 °C. Eine sofortige Weiterbehandlung der verklebten Teile ist gegeben, die Endfestigkeit wird jedoch erst nach 48 Stunden erreicht.

Oberflächen durch mechanisches Aufrauhen vorbehandeln

Eine Vorbehandlung der Oberflächen durch mechanisches Aufrauhen der Klebeflächen oder durch chemische Anätzung der Klebeflächen ist notwendig um eine Verklebung von PTFE zu ermöglichen. Vor der Verklebung sollten die zu verklebenden Flächen metallisch blank sein und keinerlei Rückstände haben, wie Öle, Fette, Rost, Zunder oder Farbanstriche. Vor dem Verkleben sind die zu verklebenden Flächen mit einem geeigneten Lösemittel von Schmutz, Öl und Fett gründlich zu reinigen. Geeignete Fettlösungsmittel sind Aceton, Trichloräthylen, Perchloräthylen, Methylchlorid usw., jedoch nicht Benzin, Alkohol, Lackverdünner, die nach dem Verdunsten Rückstände hinterlassen.

Beste Klebeergebnisse werden erzielt, wenn der Kleber auf beide Teile aufgetragen wird. Der Kleber klebt am besten, wenn die Klebeschicht 0,1 - 0,15 mm dick ist. Während der Aushärtezeit des Klebers sollten die zu verklebenden Teile belastet werden. Der Druck kann z.B. durch Belastung mit Gewichten, speziellen Spannwerkzeugen usw. erzeugt werden. Der Spanndruck sollte während der Aushärtung des Klebers nicht verändert werden, weil sich sonst eine ungenügende Haftfestigkeit ergeben kann. (jup)

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