CAE

PSA plant vollständig rechnergestützte Fahrzeugvalidierung bis 2025

| Redakteur: Monika Zwettler

Der Weg zu einer rechnergestützten Fahrzeugvalidierung bis zum Jahr 2025 startete in den 1980er-Jahren mit ersten CAE-Ansätzen und sei heute so weit fortgeschritten, dass Prototypen nur noch für komplett neue Fahrzeugplattformen zum Einsatz kommen.
Der Weg zu einer rechnergestützten Fahrzeugvalidierung bis zum Jahr 2025 startete in den 1980er-Jahren mit ersten CAE-Ansätzen und sei heute so weit fortgeschritten, dass Prototypen nur noch für komplett neue Fahrzeugplattformen zum Einsatz kommen. (Bild: Exa)

Als Teil einer Kampagne zur Profitabilitätssteigerung will der französische Automobilhersteller PSA Peugeot Citroen ab 2025 bei seinen Fahrzeugen ausschließlich auf computergestützte Entwicklungsmethoden (CAE) zurückgreifen und dabei für jeden CAE-Bereich nur ein einziges Modell einzusetzen.

Aktuell beträgt der CAE-Anteil im Entwicklungsprozess bei PSA rund 60 %. Um dies zu ändern, hat das Unternehmen mit einer Vereinheitlichung der Softwaremodelle begonnen. Der Ansatz von PSA ist, nur noch ein Rechenmodell für jeden CAE-Bereich einzusetzen, bei der numerischen Strömungsmechanik arbeitet PSA dabei mit Exa zusammen. Die Exa Corporation ist eines der führenden Unternehmen im Bereich Aerodynamik-, Aeroakustik- und Thermodynamik-Simulation. Darüber hinaus möchte PSA den Austausch von CAE-Informationen mit den Zulieferern von Software und Bauteilen sowie mit Hochschulinstituten ausbauen.

Prototypen nur für komplett neue Fahrzeugplattformen

Der Weg von PSA zu einer vollständig rechnergestützten Fahrzeugvalidierung im Jahr 2025 startete in den 1980er-Jahren mit ersten CAE-Ansätzen und ist heute so weit fortgeschritten, dass Prototypen nur noch für komplett neue Fahrzeugplattformen zum Einsatz kommen. Neue Modelle, die auf bestehenden Plattformen basieren, wie der aktuellste Citroen C3 mit rund 800 neuen Bauteilen, werden ohne Einsatz von Prototypen entwickelt.

Digitale Veränderung im Jahr 2025

2016 trafen sich Vertreter von PSA mit 140 Experten unterschiedlicher Bereiche und identifizierten 50 wissenschaftliche Herausforderungen bei der Umsetzung der Ziele für die digitale Veränderung im Jahr 2025. Beim Treffen wurden auch 22 Maßnahmen identifiziert, die schnell erfolgversprechend sind, sogenannte quick wins. PSA überträgt diese aktuell auf die CAE-Prozesse. Das Treffen war ein Beispiel für die Offenheit von PSA, alle Experten mit wertvollem Wissen und sogar Wettbewerber für die Umsetzung des Ziels einzubinden, den Einsatz von Simulationen zu erhöhen und die Profitabilität zu steigern, teilt das Unternehmen mit. (mz)

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