Lineartechnik

Portfolio um weitere direktangetriebene Linearachsen erweitert

| Redakteur: Sandra Häuslein

Bisher waren nur die direktangetriebenen Linearachsen der Baureihe MLL (li.) in Größe 2 erhältlich. Nun gibt es auch die Baureihe MLE in der kleinsten Ausführung. Ebenfalls neu sind die für den Z-Achs- Betrieb angepassten Linearachsen MLLZ2 (re.).
Bisher waren nur die direktangetriebenen Linearachsen der Baureihe MLL (li.) in Größe 2 erhältlich. Nun gibt es auch die Baureihe MLE in der kleinsten Ausführung. Ebenfalls neu sind die für den Z-Achs- Betrieb angepassten Linearachsen MLLZ2 (re.). (Bild: A-Drive Technology)

A-Drive Technology hat sein Angebot an direktangetriebenen Linearachsen mit neuen Typen und Baugrößen des Herstellers Sinadrives erweitert. Damit sollen Anwendern jetzt noch mehr Möglichkeiten zur Verfügung stehen, um Linearbewegungen platzsparend, leistungsfähig und kostengünstig zu realisieren.

Neu im Portfolio hat die A-Drive GmbH die direkt angetriebenen Linearachsen MLE 2 und MLLZ 2. „Bislang war nur die preisoptimierte Baureihe MLL in der Größe 2 erhältlich“, sagt Carsten Lieblich, Produktmanager bei A-Drive. „Allerdings bestand eine große Nachfrage nach der kleinsten Achs-Baugröße mit dem präzisen Messsystem der MLE. Deshalb hat Sinadrives reagiert und bietet nun auch die Baureihe MLE in der kleinsten Ausführung an für noch kompaktere, präzise und dynamische Linearbewegung.“ A-Drive Technology hat diese Komponenten nun in sein Portfolio aufgenommen.

Bei der MLLZ 2 handelt es sich um eine für den Z-Achs-Betrieb angepasste Ausführung. Die für direktangetriebene Linearachsen ungünstige hohe Dauerkraft bei vertikalem Einsatz wird durch den integrierten Gewichtsausgleich kompensiert. So soll auch bei dieser kompakten Bauform eine hohe Spitzenkraft für dynamische Bewegungen bereitstehen. Das in die Führung integrierte Messsystem gibt es in verschiedenen Ausführungen.

Direktangetriebene Linearachsen und ihre Vorteile

Unabhängig von der Bauform sollen Anwender direktangetriebener Linearachsen von zahlreichen Vorteilen profitieren. Der Hintergrund: Bei traditionellen Lineareinheiten wird die Linearbewegung zumeist mechanisch umgesetzt – Getriebe, Motor und eventuell auch Elektronik sind angebaut. Diese externen Komponenten sollen aufgrund der zusätzlichen Störkanten auch schwierig zu reinigen sein und erfordern daher vielfach zusätzliche Abdeckungen. „Manchmal ist die externe Antriebseinheit mit dem erforderlichen Adapterflansch größer als die Linearachse, zudem treten zahlreiche Störkanten auf“, erläutert Lieblich. „Bei den Linearachsen mit Direktantrieb jedoch ist der Antrieb schon integriert, somit lassen sich Maschinen kompakter und kosteneffizienter bauen.“

Die Linearmotorachsen von Sinadrives bestehen jeweils aus dem Führungsprofil mit integriertem, robusten Messsystem, einem Linearmotor und Linearführung(en). Optional verfügbar sind unter anderem Endschalter und Energieführungsketten. (sh)

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