Omron

Ping-Pong-Roboter erspielt Innovationspreis in Japan

| Redakteur: Sariana Kunze

Der Ping-Pong-Roboter von Omron zeigt die Möglichkeiten der Mensch-Maschine-Kommunikation für die Zukunft.
Der Ping-Pong-Roboter von Omron zeigt die Möglichkeiten der Mensch-Maschine-Kommunikation für die Zukunft. (Omron)

Mensch gegen Maschine – ein Wettkampf made in Hollywood? Nein, hierbei handelt es sich um einen neuen Ansatz der Mensch-Maschine-Interaktion made in Japan. Omron entwickelte einen Ping-Pong spielenden Roboter, der kürzlich auf der Elektronikmesse Createc in Japan mit einem Innovationspreis ausgezeichnet. wurde. Auf der SPS IPC Drives wird der Roboter dann Zeichnen.

Sind Roboter bisher auf fixe, sich wiederholende Tätigkeiten ausgerichtet, zielt die auf Sensor- und Steuerungstechnik von Omron basierende Entwicklung auf das optimale Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine. Der Technologiekonzern hat damit einen Ansatz für eine neue Robotergeneration entwickelt, lautet die Begründung der Jury für die Preisvergabe an Omron.

Roboter stellt sich automatisch auf Ping-Pong-Spieler ein

Für die Ping-Pong-Maschine hat Omron verschiedene Technologien wie Sensorik, Bildverarbeitung, Antriebstechnik und Robotik zusammengeführt mit dem Ziel, die Mensch- Maschine-Kommunikation auf eine neue Ebene zu führen. Der Ping-Pong-Roboter beobachtet mit verschiedenen Sensoren die Bewegungen des menschlichen Gegners sowie die Position des Balls. Aus diesen Informationen prognostiziert der Roboter dann die Flugbahn und die Geschwindigkeit der Kugel, manövriert seinen Schläger in die richtige Position und spielt den Ball zu seinem Gegenüber zurück. Diese Fallstudie auf Basis bereits vorhandener Technologien veranschaulicht eindrucksvoll die Möglichkeiten der Interaktion zwischen Mensch und Maschine in naher Zukunft mit Maschinen, die sich automatisch auf ihren Bediener einstellen, auf äußere Einflüsse reagieren und dadurch ihre Aktionen dynamisch anpassen.

Bring dem Roboter in Nürnberg das Zeichnen bei

Von technischer Seite zeigt die Ping-Pong-Maschine das Zusammenwirken von Sensorik und Bildverarbeitungsalgorithmen mit dynamischer Antriebstechnik und präziser Robotik. Zum Einsatz kommen hier Automatisierungskomponenten von Omron aus der Sysmac-Serie, die sich bereits vielfach im robusten industriellen Umfeld bewährt haben. Omron präsentiert diese Technologie auch live auf der SPS IPC Drives in einer interaktiven Roboteranwendung mit einem Delta-Roboter, der beliebige handgezeichnete Figuren auf einer sich gleichzeitig linear und rotatorisch bewegenden Fläche nachverfolgt. Diese Applikation zeigt die nahtlose Integration von Motion Control, SPS- und Bildverarbeitungsfunktionen in einem Maschinen Controller. Dies ist einerseits die Voraussetzung für ein schnelles, effektives Datenhandling und kürzeste Zykluszeiten, legt aber auch den Grundstein für eine einfache und nutzerfreundliche Programmierung der kompletten Applikation.

SPS IPC Drives: Halle 9, Stand 350

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 43032799 / Antriebstechnik)