Folienpotentiometer der nächsten Generation

29.03.2012

Novotechnik hat mit der Baureihe LFP jetzt auch Folienpotentiometer für die Wegerfassung im Programm, die bzgl. Linearität und Lebensdauer dem bekannten Potentiometer-Standard sehr nahe kommen. Bei dem Folienpotentiometer wird der herkömmliche Schleifer durch eine Folie, die mittels eines Pins mit der Leiterbahn kontaktiert wird, ersetzt. Ansonsten erlaubt die Aufbautechnik mit FR4-Substraten, Standardverfahren der Potentiometertechnik, einzusetzen. Durch bewährte Siebdruckmischungen werden hohe Lebensdauerdaten (bis 25 Mio. Zyklen

Novotechnik hat mit der Baureihe LFP jetzt auch Folienpotentiometer für die Wegerfassung im Programm, die bzgl. Linearität und Lebensdauer dem bekannten Potentiometer-Standard sehr nahe kommen. Bei dem Folienpotentiometer wird der herkömmliche Schleifer durch eine Folie, die mittels eines Pins mit der Leiterbahn kontaktiert wird, ersetzt. Ansonsten erlaubt die Aufbautechnik mit FR4-Substraten, Standardverfahren der Potentiometertechnik, einzusetzen. Durch bewährte Siebdruckmischungen werden hohe Lebensdauerdaten (bis 25 Mio. Zyklen) erreicht. Mit einem nachfolgenden Linearisierungsschritt wird die sehr gute Linearität über die gesamte Lebensdauer realisiert (typischerweise +/- 0,4 bei z.B. 50 mm Nutzlänge, bzw. +/- 0,3 bei 500 mm). Die Folienpotentiometer sind hermetisch dicht, erfüllen die Anforderungen der Schutzart IP67 und eignen sich für Umgebungstemperaturen bis max. +125 °C. Die Baureihe wird in Standardlängen zwischen 50 und 500 mm angeboten. Neben linearen Ausführungen sind aber auch rotative Systeme herstellbar. Das Anwendungsspektrum reicht von Stellsystemen in PKW- und LKW-Sitzen, Fensterhebern, Cabrioverdecken und Spiegelsystemen bis hin zur Positionierung von Solarpanels, Robotersystemen, Stellantrieben oder Anwendungen in der Medizin- und Weltraumtechnik. Dass die Folienpotentiometer problemlos auch im Ex-Bereich arbeiten, dürfte ebenfalls für viele Applikationen interessant sein.