Kugelgewindetrieb

Neues Rückführsystem für Kugelgewindetriebe in Werkzeugmaschinen

| Redakteur: Jan Vollmuth

Fahrständer für eine Fräsmaschine aus zementgebundenem Beton (UHPC) mit Pinole, die an vier Kugelgewindetrieben aufgehängt ist. (Bild: Kammerer/E. Reitz Natursteintechnik)
Fahrständer für eine Fräsmaschine aus zementgebundenem Beton (UHPC) mit Pinole, die an vier Kugelgewindetrieben aufgehängt ist. (Bild: Kammerer/E. Reitz Natursteintechnik)

Kammerer Gewindetechnik entwickelt ein neuartiges Rückführungsprinzip für Hochleistungskugelgewindetriebe in Werkzeugmaschinen, das die Geräuschentwicklung und die interne Reibung in der Kugelkette des Gewindetriebes reduziert.

Kammerer Gewindetechnik entwickelt ein neuartiges Rückführungsprinzip für Hochleistungskugelgewindetriebe in Werkzeugmaschinen, das auf der diesjährigen EMO in Hannover vom 19. bis 24. September vorgestellt wird. Das Rückführsystem der Kugel reduziert die Geräuschentwicklung und die interne Reibung in der Kugelkette des Gewindetriebes.

Das System wird von Kammerer im Rahmen eines Forschungskooperationsprojekts entwickelt, an dem das Institut für Produktionstechnik des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) beteiligt ist. Ziel des Projektes ist der Aufbau von Systemkomponenten für den Werkzeugmaschinenbau. Als weiterer Kooperationspartner entwickelt das Unternehmen E. Reitz Natursteintechnik, Systemlieferant für Maschinenteile aus Granit und hochfestem Beton, einen neuartigen, zementgebundenen Beton (UHPC) als Werkstoff zur Herstellung des Maschinenbettes, auf das der Kugelgewindetrieb montiert ist.

Maschinenbett und Antriebstechnik aus einer Hand

Das Zusammenwirken von Kugelgewindetrieb und Maschinenbett hinsichtlich Dämpfung, Steifigkeit, Temperaturgang und weiteren Parametern wird derzeit am KIT erforscht. Die Referenz bildet ein herkömmliches, als Stahlschweißkonstruktion ausgeführtes Maschinenbett, das in gleicher Dimension zum Vergleich zur Verfügung steht.

„Mit der Verbindung Maschinenbett und Antriebstechnik aus einer Hand wollen wir den Anspruch einiger Maschinenhersteller erfüllen, die nach einem Komplettsystem verlangen“, erklärt Peter Kammerer, technischer Geschäftführer des Hornberger Gewindetechnikspezialisten. „Die Diskussionen in der Antriebstechnik zeigen, dass nach wie vor Entwicklungspotentiale für Kugelgewindetriebe vorhanden sind und auch wahrgenommen werden müssen, um den Kugelgewindetrieb als Antriebselement zu stärken. Denn trotz alternativer Antriebstechnik wird der Kugelgewindetrieb weiterhin als das wichtigste Antriebselement im Werkzeugmaschinenbau angesehen.“ (jv)

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