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Moderne Sensoren machen Baumaschinen immer intelligenter

| Autor / Redakteur: Stefan Simon * / Thomas Kuther

Ein Holzvollernter: Moderne Sensoren machen solche Maschinen intelligenter und erlauben eine vereinfachte Steuerung.
Ein Holzvollernter: Moderne Sensoren machen solche Maschinen intelligenter und erlauben eine vereinfachte Steuerung. (Bild: Hajotthu, CC BY-SA 3.0 / CC BY-SA 3.0)

In modernen Baumaschinen kommen immer mehr Sensoren zum Einsatz. Sie machen die Maschinen intelligenter und erlauben eine vereinfachte Steuerung – ein wichtiger Aspekt beim Bedienen.

Bereits vor mehr als 80 Jahren hat Elektronik Einzug in wesentliche Funktionen von Baumaschinen gehalten. In den letzten zehn Jahren ist die Anzahl an eingebauten Sensoren noch einmal deutlich gestiegen und damit Genauigkeit, Sicherheit, Energieeffizienz und Produktivität der jeweiligen Anwendung. Doch die Möglichkeiten für den Sensoreinsatz sind noch lange nicht ausgeschöpft.

Der erste Mikroschalter wurde im mechanischen Umfeld vor etwa 80 Jahren eingeführt, seitdem hat sich die Technologie deutlich weiterentwickelt. Entwicklungsingenieure verfügen dadurch über wesentlich mehr Funktionen zum Messen und Steuern. Im Ergebnis sorgt das für eine erhöhte Zuverlässigkeit, Effizienz und Produktivität bei Anwendungen in Bereichen wie Bauwesen, Landwirtschaft und Industrie.

Bei früheren Entwicklungen bestanden die verfügbaren Kontrollfunktionen lediglich aus „ein” oder „aus” sowie „offen” oder „geschlossen” – man hatte also einen Schalter, der entweder die gesamte verfügbare Energie oder gar keine nutzte. Von dieser einfachen Funktionalität ausgehend wurde die manuelle Lösung zunehmend durch einen Bedarf an gesteigerter elektronischer Kontrolle verdrängt. Vor diesem Hintergrund kam es zu einer Steigerung in der Automatisierung, doch der Fortschritt wurde durch die zu dieser Zeit verfügbare Halbleitertechnologie gebremst.

Kleine Komponenten mit großer Wirkung

Seit den 1970er Jahren hat sich die Technologie stark weiterentwickelt, besonders in den vergangenen 10 Jahren haben die technischen Möglichkeiten in der Elektronikentwicklung deutlich zugenommen. Die Vorteile von intelligenten Positionssensoren sind entscheidend. Sie helfen Bedienern dabei, den Einfluss menschlicher Fehler auf die Maschine zu senken. Dadurch bleibt mehr Zeit für Projekte und die individuelle Kundenbetreuung.

Ein weiterer Vorteil: Mit einer verbesserten Steuerung lassen sich auch Energieeffizienz und Produktivität steigern. Die Systemsensibilität zu verbessern bedeutet schnelleres Arbeiten, ohne die Sicherheit zu gefährden. Im Ergebnis hat der Bediener einer Maschine eine höhere Kontrolle und läuft weniger Gefahr, diese aus Versehen zu beschädigen.

Mit höherer Sensibilität ist es möglich eine bestimmte Ladung genau mit der dafür notwendigen Energie zu bewegen, anstatt mit der komplett verfügbaren Energie, die gar nicht benötigt wird. Der Einsatz von entsprechend weniger Energie hilft, die Lebenszeit des eingesetzten Geräts zu verlängern: Es wird weniger Druck auf die bewegten Teile ausgeübt, was weniger Maschinenstillstand sowie weniger Reparatur- und Wartungszeiten bedeutet.

Moderne Sensoren machen Maschinen intelligenter und erlauben eine vereinfachte Steuerung. Wiederkehrende Aufgaben wie das Aufheben und Platzieren von Ladung können gespeichert und erneut abgerufen werden. Dabei geht es weniger um die Zustände „geöffnet“ oder „geschlossen“, sondern vielmehr darum, wie weit sich der Zielbereich bewegt hat. Vorgänge, die früher hochqualifizierte Bediener erforderlich machten, können nun mit weniger spezialisiertem Personal, weniger Training und geringeren Kosten bewältigt werden – ohne, dass es zu Einbußen bei Sicherheit, Genauigkeit oder Leistung kommt.

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