METAV 2016

Metav startet mit vier neuen Themen

| Redakteur: Dorothee Quitter

Der vom Fraunhofer IWS in Dresden entwickelte Auftragskopf wird in der Maschine vorgehalten und kann über die WFL-Prismenwerkzeugschnittstelle aufgenommen werden.
Der vom Fraunhofer IWS in Dresden entwickelte Auftragskopf wird in der Maschine vorgehalten und kann über die WFL-Prismenwerkzeugschnittstelle aufgenommen werden. (Bild: WFL, Linz)

Die Metav 2016 – 19. Internationale Messe für Technologien der Metallbearbeitung findet vom 23. bis 27. Februar in Düsseldorf statt. Sie zeigt das komplette Spektrum der Fertigungstechnik.

Ihr Kernbereich, die gesamte Wertschöpfungskette mit den Schwerpunkten Werkzeugmaschinen und Fertigungssysteme, Präzisionswerkzeuge, automatisierter Materialfluss, Computertechnologie, Industrieelektronik und Zubehör wird erweitert. Vier ergänzende Themen werden ab 2016 fest und dauerhaft in die Metav integriert und in so genannten Areas mit eigener Nomenklatur abgebildet: Quality Area, Moulding Area, Rapid Area und Medical Area.

Quality Area präsentiert die Qualitätssicherung

Der Messeveranstalter VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) hat das Thema Qualität als festen Bestandteil der Metav ausgebaut. Partner sind der Fachverband Messen und Prüfen sowie der Fachverband Vision im VDMA, die Deutsche Gesellschaft für Qualität DGQ, der Hanser Verlag, das Werkzeugmaschinenlabor (WZL) in Aachen und die Fachzeitschrift QZ – Qualität und Zuverlässigkeit.

Mit der Moulding Area den Markt im Norden abdecken

Moulding bzw. der Werkzeug- und Formenbau ist eines der anspruchsvollsten Anwendungsfelder in der Metallbearbeitung. Mit der Moulding Area erhält die Branche eine neue Plattform. Damit tritt der VDW in den Wettbewerb zur Euromold. Viele Aussteller sind hier unzufrieden und suchen nach neuen Präsentationsmöglichkeiten. Partner der Moulding Area sind die Fachabteilung Werkzeugbau, eine Gruppierung im Fachverband Präzisionswerkzeuge im VDMA, der Hanser Verlag und die Fachzeitschrift Form + Werkzeug.

Additive Manufacturing Area zeigt neues Fertigungsverfahren für Metall, Kunststoff und Composite

Die additive Fertigung (AM) erweitert die Palette der Bearbeitungsverfahren für die Metallbearbeitung. Etliche Metav-Aussteller engagieren sich bereits in diesem Feld und integrieren das Verfahren in ihre Maschinen. Sie finden eine neue Plattform in der Additive Manufacturing Area. Partner im Bereich Additive Manufacturing sind der Kongressveranstalter Rising Media (Veranstalter des Weltkongresses Inside 3D Printing), die neu gegründete Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing im VDMA, der europäische Werkzeugmaschinenverband CECIMO und seitens der Medien in Deutschland die VDI nachrichten sowie in den USA die Gardner Mediengruppe.

Medizintechnik nachhaltig in der Medical Area verankert

Die Medizintechnik schließlich, bereits seit 2010 im Rahmen von Sonderschauen immer wieder Thema auf der Metav, wird ab 2016 mit der Medical Area ebenfalls fester Bestandteil. Ähnlich wie der Werkzeug- und Formenbau stellt sie höchste Ansprüche an Qualität, Sicherheit und Zuverlässigkeit. Viele Hersteller von Fertigungstechnik bedienen mittlerweile dieses Kundensegment, das durch hohe Wachstumsraten, raschen Innovationsfortschritt, aber auch strenge Vorschriften gekennzeichnet ist. Partner für die Medical Area sind die Arbeitsgemeinschaft Medizintechnik im VDMA, das Medical Cluster Nordrhein-Westfalen, Vogel Business Media und die Fachzeitschrift DeviceMed.

Neues Metav-Konzept steigert Attraktivität für Aussteller und Besucher

Traditionelle Werkzeugmaschinenhersteller entwickeln auch heute schon Maschinen für die additive Fertigung. Neue Anbieter sind hinzugekommen. Additive Verfahren werden auch in der Medizin-technik eingesetzt. Medizintechnik sowie Werkzeug- und Formenbau sind ihrerseits attraktive Kundengruppen für die Kernausstellerschaft der Metav. Schließlich ist Qualitätssicherung mit allen Feldern der Fertigung eng verzahnt. Die neuen Themen als fester Bestandteil der Veranstaltung erweitern die Zielgruppen und damit das Besucherpotenzial. Für den Fachbesucher wird die Metav damit umso interessanter, weil er sich sowohl über den Fertigungsprozess über alle Verfahren hinweg als auch über angrenzende Schritte in der Wertschöpfungskette informieren kann.

Fachkonferenz Inside 3D Printing 2016

Parallel zur Metav 2016 findet am 24. und 25. Februar 2016 auf dem Düsseldorfer Messegelände die Fachkonferenz „Inside 3D Printing“ statt. Sie bietet das vollständige Konferenzangebot zu additiver Fertigung mit Metallen und Kunststoffkomponenten. Die Devise lautet nicht mehr nur Drucken statt Spanen, sondern zunehmend Drucken und Spanen. Hybridmaschinen sind auf dem Vormarsch. Sie erweitern bewährte Zerspanungstechniken um die vielfältigen Möglichkeiten der additiven Fertigung in einem Arbeitsraum. Fokusbranchen sind Luftfahrt, Automobilbau, Werkzeugindustrie und Medizintechnik. (qui)

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