Messsystem

Mehr Präzision beim Messen von Radial-Axial-Lagern

| Redakteur: Jan Vollmuth

Beim Einsatz in Präzisionslagern überzeugen die Amosin-Systeme von AMO vor allem durch hohe Auflösungen und Genauigkeiten.
Beim Einsatz in Präzisionslagern überzeugen die Amosin-Systeme von AMO vor allem durch hohe Auflösungen und Genauigkeiten. (Bild: AMO)

Wenn es um eine hohe Positioniergenauigkeit geht, kommen in Werkzeugmaschinen Präzisions-Rundachs-Lager zum Einsatz. Vor allem in Fräsköpfen und Rundtischen sind äußerst steife Radial-Axial-Lager gefragt. Aber auch ein höchst präzises und robustes Messsystem ist dabei von Vorteil.

Beim Einsatz in Präzisionslagern überzeugen die Amosin-Systeme von AMO vor allem durch hohe Auflösungen und Genauigkeiten. Zudem sind sie extrem robust gegenüber Umwelteinflüssen wie Staub und Feuchtigkeit, entsprechen der Schutzart IP67 und weisen eine hohe Schock- und Vibrationsfestigkeit auf. Somit halten sie den rauen Umgebungsbedingungen im Umfeld der Werkzeugmaschinen problemlos stand.

Messsysteme ohne magnetische Teile

Die induktive und hysteresefreie Messtechnik von AMO kommt komplett ohne magnetische Teile aus – sowohl in der Maßverkörperung als auch im Abtastkopf. Dadurch ist sie im Gegensatz zu magnetischen Messsystemen völlig unempfindlich gegen jede Art von elektromagnetischen Störfeldern.

„Der flexible Maßbandring wird direkt am Lagerinnenring oder auf der Axialscheibe montiert“, erklärt Engelbert Hager aus dem Application Engineering bei AMO. Das spart Zeit bei der Montage und führt zu genauesten Messergebnissen. Eine großzügige Hohlwelle ermöglicht die Durchführung von Kabeln oder Schläuchen. AMO bietet sowohl Systeme mit Einkopfabtastung als auch mit Mehrkopfabtastung an, um die Teilungsgenauigkeit weiter zu steigern. Je nach verwendetem Prinzip der Positionserfassung sind inkrementelle oder absolute Messsysteme verfügbar.

Neue Generation – mehr Performance

„Um den steigenden Anforderungen des Maschinen- und Anlagenbaus vor allem im Bereich der Werkzeugmaschinen gerecht zu werden, haben wir in diesem Jahr eine komplett überarbeitete Elektronik in unsere Längen- und Winkelmesssysteme integriert, die noch genauer, schneller und unempfindlicher gegenüber Montagetoleranzen ist“, berichtet Heinz Eisschiel, Geschäftsführer von AMO. „Die feinsten Messschritte liegen jetzt bei 0,05 µm“. Die neue Generation soll Anfang nächsten Jahres Schritt für Schritt in den Markt eingeführt werden. (jv)

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