Frequenzumrichter

Lenze mit Umsatzrekord und neuem Frequenzumrichter zur SPS IPC Drives 2015

| Redakteur: Ute Drescher

Umsatzrekord und Profitabilität gesteigert: Frank Maier, Vorstand Innovation, Christian Wendler, Vorstandsvorsitzender und Dr. Yorck Schmidt, Finanzvorstand der Lenze-Gruppe (v.l.n.r.).
Umsatzrekord und Profitabilität gesteigert: Frank Maier, Vorstand Innovation, Christian Wendler, Vorstandsvorsitzender und Dr. Yorck Schmidt, Finanzvorstand der Lenze-Gruppe (v.l.n.r.). (Bild: Lenze)

Weg mit allem, was überflüssig ist: Mit dem neuen Frequenzumrichter i500 stellt Lenze eine neue Baureihe vor, deren Funktion und Leistung sich bedarfsgerecht zuschneiden lässt. Außerdem präsentiert das Unternehmen seine aktuellen Geschäftszahlen: Die Gruppe erzielt einen historischen Umsatzrekord und steigert die Profitabilität erneut.

„Der i500 ist mehr als das Facelift einer bestehenden Reglerfamilie, sondern eine von Grund auf neu entwickelte Gerätereihe mit allem, was die aktuelle Technik an Innovationen zu bieten hat“, erklärt Frank Maier, Vorstand Innovation der Lenze SE. Der Erfolg der Arbeit spiegele sich unter anderem wider in der kompakten Baugröße, den sehr guten Möglichkeiten, die Geräte modular –und damit wirklich bedarfsgerecht– zusammenzustellen und das Ganze auch noch mit Bedienerfreundlichkeit zu kombinieren. „Wir haben dafür bei allen verwendeten Komponenten stringent die neuesten verfügbaren verwendet“, unterstreicht Bernd Müller, Produktmanager Inverter. Hierzu zählen unter anderem neueste IGBT-Technik, der stufenlos geregelte Lüfter sowie die aktive Zwischenkreissymmetrierung, welche dazu beitragen, den Energieverbrauch so gering wie möglich zu halten.

Weil auch die Leistungsdichte weiter nach oben geschraubt werden konnte, sind die Geräte kleiner geworden und dank weniger Verlustwärme und des ausgeklügelten Kühlkonzeptes auch Schulter an Schulter im Schaltschrank einbaubar. Der i500 eröffnet damit neue Möglichkeiten, Schaltschränke kleiner zu projektieren, was die Gehäusetiefe ein weiteres Mal unterstützt. Die i500-Reihe passt bis 11 kW Leistung in die flachen „150er“-Schaltschränke. Zudem erfüllt der i500 schon jetzt im Leistungsbereich von 0,25 bis 45 kW die Wirkungsgradklasse IE2 der kommende Norm EN 50598-2.

Leistungsteil und Control-Unit hart entkoppelt

Für ein deutliches Plus bei der funktionalen Skalierbarkeit trennt Lenze das Leistungsteil des i500 konstruktiv von der so genannten Control Unit. Diese wird auf das Leistungsteil geschnappt und beinhaltet unterschiedliche Möglichkeiten der Feldbuskommunikation bis hin zu EtherNet, vielfältige I/O-Schnittstellen sowie Aufsteckmöglichkeiten für ein Keypad, ein USB-Interface oder auch ein WLAN-Modul. Diese drei Interfaces stehen optional zur Inbetriebnahme, Parametrierung oder Diagnose zur Verfügung. Das WLAN-Modul kommuniziert drahtlos mit dem PC oder alternativ auch mit der Lenze-Keypad-App auf dem Smartphone. Der konstruktive Aufbau ist bewusst so gewählt, dass sich ein i500 präzise mit genau der Ausstattung bestellen lässt, die auch wirklich benötigt wird.

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