Selbstklebefolie ist eine hervorragende Montagehilfe

17.02.2017

Die Ausstattung von Dichtungen mit Selbstklebefolie ist in mehreren Fällen hilfreich. So erleichtert sie den Einsatz von Dichtungen, die über Kopf angebracht werden müssen, und dient außerdem als Verliersicherung beim Transport.

Flachdichtungen, Profildichtungen und andere Dichtungen können bei Kremer auf Wunsch mit selbstklebender Folie geliefert werden. Die Folie sorgt für eine leichte Anbringung und guten Halt an problematischen Stellen. Die Funktionstüchtigkeit der Dichtungen ist in keinster Weise beeinträchtigt. Folgende Anwendungshinweise sollten jedoch unbedingt beachtet werden: Es ist sicherzustellen, dass die Folie auf möglichst glatte Stellen geklebt wird, auf denen sich keine Silikone, Paraffine, Wachse, Staub, Weichmacher oder Lacke mit Klebekraft mindernden Zusätzen befinden. Optimal ist eine Verklebungstemperatur zwischen 20 und 30 °C in trockenen Räumen, Temperaturen unter 10 °C sind zu vermeiden.
Wie man Selbstklebefolie am besten anbringt
Sind diese Umstände gewährleistet, muss der jeweilige Arbeiter einen ausreichenden und gleichmäßigen Anpressdruck sowie die Trennmittel-Freiheit von Händen und Werkzeugen sicherstellen. Bei extremen Belastungen von Klebestellen ist zu berücksichtigen, dass die Maximalklebkraft erst nach ca. 24 Stunden erreicht wird. Für einen optimalen, dauerhaften Halt der Verklebung sollte eine permanente Spannungseinwirkung auf die Klebstelle vermieden werden.
Ideale Lagerung
Der bislang einzig bekannte Nachteil der Selbstklebefolie ist die verringerte Lagerfähigkeit aufgrund ihrer chemischen Zusammensetzung. So kann es sein, dass die Haltbarkeit der Folie kürzer ist als die Gewährleistungsfrist von 12 Monaten auf selbstklebend ausgerüsteten Produkten. Lager- und Verarbeitungshinweise – Lagerung idealerweise bei 18 °C und 55 % Luftfeuchtigkeit – sollten daher unbedingt eingehalten werden. Kremer empfiehlt, die selbstklebend ausgerüsteten Produkte innerhalb von 6 Monaten zu verarbeiten.