Produktions- und Verfahrenstechnik

Internationale Aufstellung soll Projekte sichern

| Redakteur: Bernhard Richter

Im Industriegebiet Bidadi vor den Toren von Bangalore angesiedelt ist der Firmensitz der indischen HIPL India Pvt Ltd.
Im Industriegebiet Bidadi vor den Toren von Bangalore angesiedelt ist der Firmensitz der indischen HIPL India Pvt Ltd. (Bild:Hotset)

Thermosysteme-Hersteller Hotset baut sein Projektgeschäft international weiter aus. Tochterfirma in Indien entwickelt sich gut.

Über Branchen- und Landesgrenzen hinweg will Hotset in wachsendem Umfang maßgeschneiderte thermische Produkte und Systeme realisieren. Mit besonderer Freude blickt Geschäftsführer Ralf Schwarzkopf derzeit auf die dynamische Entwicklung der erst vor knapp zwei Jahren gegründeten Hotset-Tochter in Indien. Es sind Faktoren wie die Prozessoptimierung, die Energieeffizienz und die Ressourcenschonung, von denen sich die Hotsetmitarbeiter bei ihrer Arbeit leiten lassen. Entlang dieser übergeordneten Parameter entwickeln sie für Kunden in ganz unterschiedlichen Industriezweigen thermische Systemlösungen, die stets prozesssicher, effizient und präzise regelbar sein sollen. Ziel ist es, dem Kunden mit Beheizungs-, Kühlungs- und Temperiersystemen Einsparungen zu verschaffen, seine produktionstechnischen Abläufe zu optimieren und die Qualität seiner Produkte zu verbessern. Dieses Projektgeschäft gehört für Geschäftsführer Ralf Schwarzkopf zu den Wachstumsmotoren des Unternehmens. Ausgehend vom Stammsitz in Lüdenscheid soll Hotset laut eigener Aussage damit inzwischen auch über seine Tochtergesellschaften in Asien und Amerika international erfolgreich sein.

Erfolgreich in Indien

Gut verläuft derzeit das Projektgeschäft der indischen Hotset-Tochter HIPL India, die im September 2014 im Industriegebiet Bidadi in Bangalore eröffnete. In direkter Nähe zu Produktionswerken von Toyota, Bosch, Carl Bechem Lubricants, Ingersoll Rand sowie JBM und GMT oder auch Coca Cola will das Unternehmen Aufträge für die Entwicklung technologischer Systemlösungen im Rahmen des Projektgeschäfts generieren. „Global betrachtet, gehört Indien inzwischen zum Kreis der zehn größten Volkswirtschaften und bald wird das Land auch der weltweit drittgrößte Verbraucher von Kunststoffen sein“, glaubt Firmenchef Ralf Schwarzkopf. Weil die Kunststoffverarbeitung zu den Geschäftsbereichen von Hotset zählt, will das Unternehmens hier auch bei der Realisierung von Systemlösungen für das Beheizen, Kühlen und Temperieren von Produkten und Prozessen seine Kompetenz einbringen. Die technologische Basis dafür sollen die 45 Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Herstellung einbaufertiger Heizelemente und Systemkomponenten inklusive der passenden Sensor-, Regel- und Steuerungsperipherie bieten.

Bilaterales Zusammenspiel

Die Zusammenarbeit von Hotset und seinen Tochtergesellschaften in Amerika, China, Singapur, Malta und Indien funktioniert dabei in beide Richtungen. Generiert eine der Niederlassungen ein Kundenprojekt, so erfolgen die Problemlösung und das Engineering im Hauptsitz in Lüdenscheid, während die technische Realisierung wiederum vor Ort stattfindet. „Dafür bietet gerade unsere Niederlassung in Indien angemessene Voraussetzungen, denn sie kann mit gut eingelernten Mitarbeitern und moderner Produktionstechnik qualitativ hochwertige und wettbewerbsfähige Systemlösungen kostengünstig umsetzen“, erläutert Ralf Schwarzkopf. (br)

Hannover Messe 2016: Halle 17, Stand F52

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