Mensch-Maschine-Schnittstelle

Intelligenter Sicherheitshelm für Industrie 4.0

| Redakteur: Jan Vollmuth

Der Smart Helmet der mit integrierter Datenbrille, mehreren 360-Grad-Kameras, WLAN, Bluetooth, GPS, Solid-State-Speicher und Infrarot-Sender ausgestattet ist: Er blendet die Anlagen-, Engineering- oder Betriebsinformationen direkt ins Blickfeld des Nutzers ein – grafisch aufbereitet und leicht zu verstehen
Der Smart Helmet der mit integrierter Datenbrille, mehreren 360-Grad-Kameras, WLAN, Bluetooth, GPS, Solid-State-Speicher und Infrarot-Sender ausgestattet ist: Er blendet die Anlagen-, Engineering- oder Betriebsinformationen direkt ins Blickfeld des Nutzers ein – grafisch aufbereitet und leicht zu verstehen (Bild: DAQRI)

Zum Einsatz bereit: Die auf der Achema 2015 von Actemium vorgestellten Smart Helmets zum mobilen Bedienen eines Maschinenparks stehen möglichen Anwendern jetzt im Rahmen eines Proof of Concept oder eines Pilotprojektes zur Verfügung.

Der Smart Helmet ist als neuartiges Endgerät Bestandteil einer umfassenden Augmented-Reality-Lösung, die das Unternehmen Actemium im Rahmen eines ganzheitlichen Lösungskonzeptes anbietet, auf die kundenspezifischen Rahmenbedingungen zuschneidet und technisch komplett umsetzt. Dieses digitale Angebot für ein integriertes Datenmanagement in der Industrie, aber auch in Dienstleistungs- und Baubereichen, basiert auf folgender Methodik: Die Informationen eines Unternehmens wie Arbeitsaufträge, Anlagenwerte (zum Beispiel Tankfüllungen), Wartungs- und Planungsdetails oder Statusberichte bzw. Dokumentationen werden den Nutzern auf Endgeräten mobil zur Verfügung gestellt und sind über diese auch änderbar. Auftragsdaten oder Gerätespezifikationen müssen nicht in Papierform mitgeführt werden, sondern stehen in Echtzeit direkt an der betreffenden Maschine digital zur Verfügung.

Alle Informationen im Blick

Der Clou beim Smart Helmet, der mit integrierter Datenbrille, mehreren 360-Grad-Kameras, WLAN, Bluetooth, GPS, Solid-State-Speicher und Infrarot-Sender ausgestattet ist: Er blendet die Anlagen-, Engineering- oder Betriebsinformationen direkt ins Blickfeld des Nutzers ein – grafisch aufbereitet und leicht zu verstehen. Der Nutzer hat damit die Hände frei, um die manuellen Operationen ungehindert auszuführen. Er kann sich die Daten nicht nur anzeigen lassen, sondern auch selbst Informationen eingeben, die in Echtzeit gespeichert und mit den entsprechend angebundenen Systemen synchronisiert werden. Zudem kann er durch kundenspezifisch anpassbare Arbeitsprozesse und -workflows zusätzliche Anleitungen zur Wartung oder Instandhaltung abrufen, kann von einem Remote-Expert durch die Arbeitsschritte im Maschinenpark geführt und frühzeitig vor Sicherheitsrisiken gewarnt werden.

Alternativ zum Smart Helmet sind die Informationen auch auf einem Tablet abrufbar. Durch den interaktiven bi-direktionalen Informationsfluss zwischen Datenserver, Leitsystem, Mensch und Maschine gestalten sich die Arbeitsprozesse effizienter und anwenderfreundlicher. Zeit, Kosten und Ressourcen werden gespart.

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