VDMA

Industrielle Bildverarbeitung im Wachstum

| Redakteur: Katharina Juschkat

Auch für das Jahr 2017 sieht der VDMA gute Wachstumsperspektiven für die Bildverarbeitungsindustrie.
Auch für das Jahr 2017 sieht der VDMA gute Wachstumsperspektiven für die Bildverarbeitungsindustrie. (Bild: gemeinfrei / CC0)

Der VDMA eröffnet die Zahlen für die Bildverarbeitungsindustrie und meldet, dass die Branche auf ein umsatzreiches Jahr zurückblicken kann. Auch für die Zukunft sieht der Verband Wachstumsperspektiven.

Wie der VDMA meldet, ist die europäische Bildverarbeitungsindustrie weiter auf Wachstumskurs. Laut den Ergebnissen der Auftragseingangs- und Umsatzstatistik des VDMA wuchs die europäische Bildverarbeitungsindustrie 2016 um 10 % gegenüber dem Vorjahr. Auch der Auftragseingang legte gegen Jahresende nochmals deutlich zu, so dass die Branche – allen politischen Unsicherheiten zum Trotz – mit guten Zahlen in das neue Jahr starten konnte.

„Bildverarbeitung liegt im Trend. Das Wachstum setzt sich fort“, erklärt der Vorsitzende des Vorstandes VDMA Industrielle Bildverarbeitung Dr. Olaf Munkelt. Seit Jahren erobere sich die europäische Bildverarbeitungsindustrie neue Anwendungen und Märkte. „Viele Zukunftsvisionen wie die Fabrik oder das Auto der Zukunft werden mit der Bildverarbeitung realisierbar. Und neue Trends wie Embedded Vision eröffnen weitere Anwendungsfelder“, erklärt Munkelt weiter. Mehr Details zu Produkten, Absatzmärkten und Anwendungen sowie eine genauere Wachstumsprognose folgen im Juni, wenn die Auswertung der jährlichen VDMA-IBV-Marktbefragung vorliegt.

Bildverarbeitung hilft Maschinen zu sehen

Die Bildverarbeitungsindustrie in Deutschland und Europa meldet seit Jahren Umsatzrekorde und Wachstum. Innerhalb von zehn Jahren (2005 bis 2015) hat sich der Umsatz der Branche verdoppelt. Die deutsche Bildverarbeitungsindustrie erzielte 2016 laut VDMA voraussichtlich einen neuen Rekordumsatz von 2,3 Milliarden Euro, das wäre ein Plus von 11 %.

Grund für den Boom: Mit Bildverarbeitungssystemen bekommen Maschinen und Roboter Augen. Die Technologie kommt nicht nur im Automationswettlauf der klassischen Industriezweige verstärkt zum Einsatz, sondern erobert auch neue Branchen. Verbesserte Qualität, höhere Zuverlässigkeit, mehr Sicherheit und Wirtschaftlichkeit versprechen sich auch nichtindustrielle Einsatzfelder von der Bildverarbeitung. (kj)

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