Robotik

Igus Humanoid schon jetzt bereit für die WM

| Redakteur: Sandra Häuslein

Im Rahmen seiner permanenten Weiterentwicklung hat der Humanoid-Roboter bereits die Robo-Cup-Fußballmeisterschaft im Jahre 2012 sowie den Robo-Cup-Design-Award im Juli 2015 gewonnen.
Im Rahmen seiner permanenten Weiterentwicklung hat der Humanoid-Roboter bereits die Robo-Cup-Fußballmeisterschaft im Jahre 2012 sowie den Robo-Cup-Design-Award im Juli 2015 gewonnen. (Bild: Igus)

Dass sich die Anwendungsmöglichkeiten von Robotern nicht nur auf industrielle Zwecke beschränken, zeigt ein gemeinsames Projekt der Universität Bonn und der Kölner Igus GmbH. In Zusammenarbeit wurde ein humanoider Roboter entworfen und über die letzten zwei Jahre stetig weiterentwickelt. Die aktuelle Version hat nun einige neue Tricks auf Lager.

Seit über zwei Jahren kooperieren eine Forschungsgruppe der Bonner Universität und der die Igus GmbH bei der Entwicklung eines humanoiden Roboters. Im Rahmen seiner permanenten Weiterentwicklung hat der Roboter bereits die Robo-Cup-Fußballmeisterschaft im Jahre 2012 sowie den Robo-Cup-Design-Award im Juli 2015 gewonnen.

Deutschland ist Weltmeister

RoboCup 2012

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02.07.12 - Beim RoboCup 2012, der am 23. Juni 2012 in Mexico City zu Ende ging, holte das Team „NimbRo“ der Universität Bonn den Weltmeistertitel im Roboter-Fußball. Die Roboter sind unter anderem mit Kunststoff-Gleitlagern von Igus ausgestattet lesen

Igus Humanoid gewinnt ersten Robocup Design Award

Robocup Design Award

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13.08.15 - Das Team „Nim Bro“ der Universität Bonn konnte in Kooperation mit Igus den Sieg des ersten Robocup Design Award feiern. Gemeinsam haben die beiden Partner einen fußballspielenden Humanoiden entwickelt, der im Falle eines Sturzes durch die abriebfesten Außenelemente geschützt ist. Außerdem ist es ihm in diesem Fall selbstständig möglich, wieder aufzustehen.. lesen

Nun hat der Roboter einen weiteren Schritt in seiner Evolution getan und verfügt jetzt über neue Möglichkeiten hinsichtlich eigenständiger und flüssiger Bewegungen. So kann er einen Fußball optisch erfassen, sich auf ihn zu bewegen und den Ball ins Tor schießen. Bei Igus konstruierte Körperelemente aus Kunststoff stützen und schützen den Roboter im Zweikampf. Kommt es dabei zum Sturz, ist der Roboter in der neuesten Version im Stande, sowohl aus der Bauch- und Rückenlage als auch von der Seite autonom wieder aufzustehen. Damit soll der Humanoid bereits heute über beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme an der Robo-Cup-Fußballweltmeisterschaft 2016 verfügen.

Webinar: Wie richtiges Leitungsdesign Stillstandszeiten reduziert

Lernen Sie im Webinar am 15.09., welchen Einfluss der richtige Leitungsaufbau, Kunststoff-Know-­how und das weltgrößte Labor für bewegte Leitungen auf die Gesamtkosten von Roboterprojekten hat.

Energie und Daten im Inneren des Roboters sicher führen

Der Robolink-Robotergelenkbaukasten soll Anwendern die Möglichkeit bieten, kostengünstige Robotiksysteme mit Hilfe von schmier- und wartungsfreien Igus-Kunststoffkomponenten für bewegte Anwendungen zu realisieren.
Der Robolink-Robotergelenkbaukasten soll Anwendern die Möglichkeit bieten, kostengünstige Robotiksysteme mit Hilfe von schmier- und wartungsfreien Igus-Kunststoffkomponenten für bewegte Anwendungen zu realisieren. (Bild: Igus)

Das Design und die Technologie der Außenform wie auch der tragenden Teile wurden von Igus beigesteuert und im Laser-Sinter-Verfahren hergestellt. Im nächsten Entwicklungsschritt sollen mit Hilfe von Chainflex-Leitungen Energie und Daten im Inneren des Roboters sicher geführt werden. Das Projekt verdeutlicht neue Anwendungsmöglichkeiten für Roboter. So ist der Einsatz eines ähnlichen Humanoiden im Bereich der Haushaltshilfe zukünftig denkbar.

Tordierbare Leitungen für schnellen und sicheren Datentransfer

Leitung

Tordierbare Leitungen für schnellen und sicheren Datentransfer

16.11.15 - Auf der SPS IPC Drives 2015 präsentiert der Igus die weltweit ersten Ethernet-Busleitungen speziell für dreidimensionale Bewegungen, die nach dem CAT6A- beziehungsweise CAT7-Standard qualifiziert wurden. Damit will Igus den Anwendern selbst bei höchsten mechanischen Ansprüchen Sicherheit und schnelle Übertragung im Betrieb gewährleisten, beispielsweise bei der Datenversorgung von Industrierobotern. lesen

Igus ist bereits seit Jahren im Bereich der Robotik und Low-Cost-Automation aktiv. Beispielsweise ermöglicht Robolink D mithilfe eines direkt angetriebenen Gelenkarms aus Kunststoff und Aluminium die Realisierung individueller und kostengünstiger Robotikkonzepte. Kunden sollen dabei von niedrigen Kosten sowie den Vorteilen der Motion Plastics profitieren: niedrige Reib- und Verschleißwerte, geringes Gewicht sowie Schmier- und Wartungsfreiheit. (sh)

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