Steckverbinderkontakte für Anwendungen im Automobil

21.03.2016

Seminar vom 22.-23.6.2016 in Essen

Ohne Steckverbindungskontakte geht in modernen Fahrzeugen heute nichts mehr. Neben der absoluten Zuverlässigkeit werden eine einfache Montage, immer bessere Leitfähigkeit sowie immer weiter optimierte Feder- und Verformungseigenschaften von der Automobilindustrie gefordert. Keine leichte Aufgabe, wenn man die Umgebungsbedingungen im Fahrzeug genauer betrachtet. Es herrschen extreme Temperaturunterschiede, Feuchtigkeit und Vibrationen erschweren die Aufgabe zusätzlich. Der Ausfall der Elektrik oder von einzelnen Systemen ist die Folge. Das ist für den Kunden ärgerlich und für das Image der OEMs schlecht. Für die Hersteller können Rückrufaktionen mit enormen Kosten verbunden sein. Nicht selten sind es die kleinen Ursachen, die hier eine große Wirkung zeigen.

 

Spätestens bei den Materialien steigen viele Ingenieure aus, dazu zählen Aluminium, Kupfer, Silber und Gold. Seit einiger Zeit werden die Materialien und deren optimale Zusammensetzung für den Einsatz als Kontaktwerkstoff bei Steckverbindern wieder neu diskutiert. Unterschiedliche Einsatztemperaturen, Korrosion oder die Einwirkung von Steck- und Ziehkräften beeinflussen unter anderem die Leitfähigkeit der Verbindungen und damit deren wohl wichtigste Eigenschaft. Wie so häufig spielt dabei der Preis eine große Rolle. Fachwissen ist also gefragt.

Das Seminar „Steckverbinderkontakte für Anwendungen im Automobil“ schafft mit Vorträgen und Praxisbeispielen die Grundlagen, um die jeweils optimale Technik für die benötigte Anwendung zu identifizieren. Die Veranstaltung richtet sich an Ingenieure, Konstrukteure und Techniker aus Fertigung, Forschung und Vertrieb in der Automobilindustrie sowie an Hersteller und Anwender von elektronischen Bauteilen und Baugruppen im Kfz. Besonders diskutiert werden zur Zeit die folgenden Themen:

  • Steckverbinder für hohe Ströme und Spannungen (Elektroantrieb)

           - Ausfallmechanismen von Kontakten bei hoher Stromlast

            - Effekt des Fritting an Kontakten

  • Gewichts- und Kostenreduzierung am Kabelbaum
  • Aluminium als Leiterwerkstoff,

            - Anschlusstechnik für Al-Leitung

            - Miniaturisierung von Steckverbindern

  • Ultraschallschweißen von Leitungsknoten

            - Steckverbinder im 48VDC Bordnetz

            Hohe Vibrationsanforderungen - Steckverbinderlösung

 

Die Veranstaltung „Steckverbinderkontakte für Anwendungen im Automobil“ findet vom 22.-23.6.2016 in Essen statt.

 

Das ausführliche Veranstaltungsprogramm erhalten Interessierte beim Haus der Technik e.V. unter Tel. 0201/1803-344 (Frau Andrea Wiese), information@hdt-essen.de oder im Internet unter http://www.hdt-essen.de/W-H010-06-512-6

 

Information:

Das Haus der Technik (HDT) versteht sich als Plattform für Wissenstransfer und Weiterbildung auf höchstem Niveau. Mit weit über 80 Jahren Erfahrung als unabhängiges Weiterbildungsinstitut für Fach- und Führungskräfte stellt es sich als eine der führenden deutschlandweiten Plattformen für innovationsbegleitenden Wissens- und Know-how Transfer in Form von fachspezifischen Seminaren, Symposien und Inhouse-Workshops dar.

Der Grundgedanke seiner Gründerväter ist dabei in seiner modernen Variante immer noch präsent: Unternehmen im Wettbewerb durch Dienstleistung rund um den wissensbasierten Arbeitsplatz zu unter-stützen.

Das HDT verbindet Wissenschaft und Forschung mit der Wirtschaft. Als Partner der RWTH Aachen sowie der Universitäten Bonn, Braunschweig, Duisburg-Essen und Münster pflegt das HDT engen Kontakt zu Unternehmen und Forschungseinrichtungen und präsentiert sich somit als Forum für Austausch von Wissen und Erfahrung.

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