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Harting Technologiegruppe geht gestärkt ins neue Jahr

| Redakteur: Sandra Häuslein

Der Vorstand der Harting Technologiegruppe: Margrit Harting, Dr. Michael Pütz, Philip Harting, Andreas Conrad, Maresa Harting-Hertz, Dr. Frank Brode und Dietmar Harting (v. l. n. r.).
Der Vorstand der Harting Technologiegruppe: Margrit Harting, Dr. Michael Pütz, Philip Harting, Andreas Conrad, Maresa Harting-Hertz, Dr. Frank Brode und Dietmar Harting (v. l. n. r.). (Bild: Harting)

Die Harting Technologiegruppe ist gestärkt in das neue Geschäftsjahr 2015/16 gegangen. Der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014/15 stieg um 3,7 % auf 567 Mio. € (Vorjahr 547 Mio. €). Damit erzielte das Unternehmen den höchsten Umsatz in der Unternehmensgeschichte.

„Wir sind mit dieser Entwicklung zufrieden. Dieses Ergebnis entspricht der Prognose von der letzten Jahrespressekonferenz. Wir haben also geliefert“, sagte Philip Harting, Vorstandsvorsitzender und persönlich haftender Gesellschafter. Anfang Dezember 2014 hatte der Harting Vorstand einen leicht einstelligen Umsatzzuwachs prognostiziert.

Die geschäftliche Entwicklung verlief in den einzelnen Regionen, in denen Harting tätig ist, unterschiedlich. In Europa ohne Deutschland und dem Nahen Osten (EMEA) stieg der Umsatz um 4,6 % auf 183 Mio. € (Vorjahr: 175 Mio. €). Deutlich wuchs das Geschäft auf dem amerikanischen Kontinent. Hier verzeichnet das Espelkamper Familienunternehmen ein sattes Plus von 17,3 % auf 61 Mio. € (52 Mio. €). Innerhalb von zwei Jahren konnte Harting den Umsatz in der Region um gut ein Drittel steigern. „Die Re-Industrialisierung in den USA ist ein Wachstumstreiber. Aber auch das Interesse an unseren Industrie-4.0-Lösungen ist groß. Ich freue mich, dass die USA Partnerland der nächsten Hannover Messe sind“, führte Philip Harting weiter aus. Harting kündigte an, dass dem Partnerland USA eine besondere Bedeutung beim Messeauftritt zukommt.

Zwei Drittel des Umsatzes im Ausland erzielt

In Asien legte der Harting Umsatz um 3 Mio. € auf 129 Mio. € (Vorjahr: 126 Mio. €) zu. In Deutschland betrug der Umsatz wie im Vorjahr 194 Mio. €. Zwei Drittel des Gesamtumsatzes (66 %) erzielt die Harting Technologiegruppe mittlerweile im Ausland. „Aufgrund der positiven Entwicklung in Amerika werden wir unsere Aktivitäten dort verstärken“, betonte Philip Harting. In Kürze soll in Silao/Mexiko die Produktion beginnen. Dort sollen dann kleine Schaltschränke, umspritzte Kabel und Kabelbäume gefertigt werden. Auch die Erweiterungsarbeiten in Rumänien sind so gut wie abgeschlossen. „Wir bauen Schritt für Schritt das weltweite Harting-Produktionsnetz aus“, ergänzte Philip Harting.

Er betonte, dass mit dem Stabwechsel Anfang Oktober 2015, als er den Vorstandsvorsitz von seinem Vater Dietmar Harting übernahm, die Weichen für eine erfolgreiche Fortführung gestellt wurden. „Dieser Stabwechsel bedeutet Kontinuität – und damit Sicherheit und Verlässlichkeit für unsere Zulieferer, unsere Kunden und für unsere Mitarbeitenden“, betonte Philip Harting.

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Positive Resonanz auf Industrie-4.0-Lösungen

Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte Harting seine Marktposition als forschendes und innovatives Unternehmen mit konsequenter Kundenorientierung festigen. Auf der weltgrößten Industrie-Messe, der Hannover Messe, und der Nürnberger Messe SPS IPC Drives stellte Harting Produktneuheiten vor, die den Kunden eine rasche und zuverlässige Industrie-4.0-Produktion ermöglichen soll. Harting hat dabei aus den Trends der Integrated Industry (Customisation, Miniaturisation, Identification, Modularisation, Integration und Digitalisation) konkrete Lösungen entwickelt. „Die Resonanz im Markt auf unsere beiden Messeauftritte war sehr positiv. Vor allem das Feedback der Fachverbände ZVEI und VDMA hat uns angespornt, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. Ich kann Ihnen einige Highlights, die wir zur Hannover Messe präsentieren, schon jetzt versprechen“, sagte Philip Harting ferner.

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