Gurtförderer

Gurtförderer zum kostengünstigen Transportieren und Vereinzeln von Kleinteilen

| Redakteur: Jan Vollmuth

GUF-P Mini mit Transportgutteilung.
GUF-P Mini mit Transportgutteilung. (Bild: Maschinenbau Kitz GmbH)

Der neue Kleinförderer GUF-P Mini bietet laut Hersteller MK vielfältige Einsatzmöglichkeiten zum Fördern von Kleinteilen mit geringem Volumen und Gewicht. Dank modularer Bauweise soll er sich flexibel in vorhandene Anlagen integrieren.

Um in einer Prozessstrecke Produkte einer Bearbeitungsstation zuzuführen oder aus ihr herauszuschleusen, sind Förderbänder im Anlagenbau erste Wahl. Vor allem bei Kleinteilen mit geringem Volumen und Gewicht werden in der Regel sogenannte Kleinförderer ein. Für diese Art der Anwendung bietet Maschinenbau Kitz die Gurtförderer-Serie GUF-P Mini an.

Flexibler Betrieb

Die Kleinförderbänder sind in Breiten von 75, 100 und 150 mm und in Längen von 360 bis zu 5000 mm erhältlich und können im Reversier-, Stau- und Taktbetrieb eingesetzt werden. Dank der geringen Einbauhöhe ist der GUF-P Mini laut MK besonders für den Einsatz in komplexen Anlagen mit geringem Platzangebot geeignet. Da die Gurtrückführung innerhalb des Bandkörpers erfolgt, ist ein direktes Auflegen auf das Maschinenbett möglich.

Standardmäßig sind die Kleinförderbänder laut Hersteller mit einem kostengünstigen Kopf- oder Untergurtantrieb ausgestattet, abgestimmt auf die verschiedenen Anforderungen an Geschwindigkeit und Bandbelastung. Ballige Antriebs- bzw. Umlenkwalzen sollen die Gurtjustierung und den mittigen Lauf des Gurtes auf dem Bandkörper vereinfachen und durch ihre kleinen Durchmesser große Spalte bei der Übergabe der Produkte verhindern. Zudem können die Antriebswalzen der verschiedenen Antriebsausführungen je nach Anwendungsfall gummiert werden, um das Drehmoment des Motors optimal zu übertragen. Die laut Hersteller große Auswahl an Gurtmaterialien und Antriebseinheiten sollen den GUF-P Mini universell einsetzbar machen.

Ausführung als Etagenband möglich

Müssen Störkanten in Maschinenbetten, Bodenunebenheiten oder Absätze umgangen werden, ermöglichen seitliche Nuten die Montage eines Ständergestells entlang des gesamten Bandkörpers. Die seitliche Anbringung der Untergestelle ermöglicht darüber hinaus eine Ausführung als Etagenband.

Der modulare Aufbau dieser Serie ermöglicht laut MK eine schnelle und einfache Integration in die Anlage sowie bei Bedarf eine flexible Erweiterung des Förderers. Auf Basis von 250 verschiedenen Aluminiumprofilen und umfangreichen Verbindungs- und Zubehörelementen sollen sich anwendungsspezifisch optimierte Systeme realisieren lassen. Die Profilbauweise soll zudem einen verwindungssteifen Aufbau mit guten Trageigenschaften gewährleisten, wobei die Gesamtbelastung, Geschwindigkeiten usw. in direktem Zusammenhang stehen und deshalb variieren können. (jv)

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