Sicherheitsbremse

Fliegende Kamerasysteme sorgen für hautnahes Fußball-Feeling

| Redakteur: Juliana Pfeiffer

Die spidercam® Seilkameraroboter lassen sich in alle Richtungen frei bewegen. Sie bringen die Fans vor den Bildschirmen hautnah zu den Spielen.
Die spidercam® Seilkameraroboter lassen sich in alle Richtungen frei bewegen. Sie bringen die Fans vor den Bildschirmen hautnah zu den Spielen. (Bild: Gert Steinthaler)

Argentinien gegen Deutschland – das Fußballereignis des Jahres hat seinen Höhepunkt erreicht: Deutschland ist zum vierten Mal Fußball-Weltmeister. Für das hautnahe Fußball-Feeling beim Zuschauer vor dem Fernseher sorgen über den Fußballfeldern „fliegende“ Seilkameras. In den Kamerasystemen der Firma Spidercam sind Roba-stop-silenzio-Bremsen von Mayr Antriebstechnik eingebaut, die größtmögliche Funktions- und Betriebssicherheit leisten.

Spannende Szenen, spektakuläre Tore und große Emotionen – schon seit Beginn des Turniers begeistern eindrucksvolle Bilder die Fans auf der ganzen Welt vor den Fernsehbildschirmen. Um die Übertragung solcher Bilder möglich zu machen, kommen häufig sogenannte „fliegende“ Kameras über den Spielfeldern zum Einsatz. Die Firma Spidercam aus Feistritz im Rosental bei Klagenfurt ist mit insgesamt neun ihrer Kamerasysteme in Brasilien vertreten. Darin setzt sie auf die zuverlässigen Roba-Stop-Silenzio Sicherheitsbremsen von Mayr Antriebstechnik. Diese halten die Kamera sicher in Position und sorgen im Störungsfall wie zum Beispiel bei Stromausfall dafür, dass die Kamera stehen bleibt und so ein Absinken zuverlässig verhindert wird.

Erprobte High-Tech-Kameras

Bei dem Spidercam-System wird der Kameraträger, der Dolly, von vier Seilen gehalten. Dazu sind vier elektrische Seilwinden jeweils in den vier Ecken der Stadien verbaut. Von den Seilwinden ausgehend laufen die Seile meist über am Stadiondach befestigte Umlenkrollen und treffen sich dann bei der Kameraaufhängung. Durch kontrolliertes Auf- und Abwickeln der Seilwinden lässt sich der Dolly in alle Richtungen frei bewegen. Als Steuerungsinstrumente dienen dabei zwei Joysticks, über die der Pilot die Winden steuert. Die erprobten Seilkameraroboter sind aus hochwertigen Materialien gefertigt und zeichnen sich durch größtmögliche Mobilität und einen unkomplizierten Aufbau aus.

Unentbehrlich für den reibungslosen Betrieb

Gerade beim Flug über Publikum und Spielern ist Sicherheit ein wichtiges Thema. Deshalb sorgen die Roba-Stop-Silenzio Bremsen dafür, dass die Kameras nicht unkontrolliert absinken. Die elektromagnetischen Federdruckbremsen sind in den vier Seilwinden verbaut und arbeiten ruhestrombetätigt. Das bedeutet, die Bremsen schließen nach Abschalten des Stromes. Also auch bei Stromausfall oder Not-Aus bieten die Bremsen zuverlässigen Halt für die Kameras in jeder beliebigen Position. Zwei unabhängig voneinander arbeitende Bremskreise sorgen dabei für hohe Betriebssicherheit. Die wartungsfreien und einfach zu montierenden Roba-Stop-Silenzio Bremsen sind die leisesten Sicherheitsbremsen auf dem Markt – auch nach mehreren hunderttausend Schaltungen. Sie erfüllen die strengen Anforderungen der Berufsgenossenschaftlichen Vorschriften BGV C1.

Nicht nur für die Übertragung der Fußballspiele stellt die Spidercam eine Bereicherung dar. Sie lässt Fans die unterschiedlichsten Sportarten hautnah miterleben. 2014 wurde der Seilkameraroboter daher mit dem Sports Technology Award in der Kategorie „Best Technology across Multiple-Sports and Professional Sports“ ausgezeichnet. (jup)

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