Sensorik und Messtechnik

Die Branche Sensorik und Messtechnik erzielt solides Gesamtergebnis 2015

| Redakteur: Jan Vollmuth

"Unsere Branche zeigt sich einmal mehr als Erfolgsgarant", Thomas Simmons, Geschäftsführer des AMA Verband für Sensorik und Messtechnik.
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"Unsere Branche zeigt sich einmal mehr als Erfolgsgarant", Thomas Simmons, Geschäftsführer des AMA Verband für Sensorik und Messtechnik. (Bild: J. Vollmuth / konstruktionspraxis)

Die Sensorik und Messtechnik schließt das zurückliegende Jahr mit 5 % Umsatzplus und einer gestiegenen Exportquote von 50 % ab. Für 2016 plant die Branche solide Investitionen und rechnet mit einem kontinuierlichen Personalausbau.

Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik e.V. (AMA) befragte seine Mitglieder zur wirtschaftlichen Entwicklung. Die Branche blickt auf ein solides Wirtschaftsjahr zurück und prognostiziert für das Jahr 2016 eine weiterhin positive Entwicklung mit einem Umsatzwachstum von 5 %.

Im zurückliegenden Jahr erwirtschaftete die Branche der Sensorik und Messtechnik ein Umsatzwachstum von 5 %, verglichen mit dem Vorjahresergebnis. Die AMA Mitglieder investierten 6 % mehr als im Vorjahr und planen für das Geschäftsjahr 2016 mit einem weiteren Investitionsanstieg um 6 %. Zudem rechnet die Branche mit einem weiteren Personalausbau von 2 % im laufenden Jahr.

Exportquote deutlich angezogen

Deutliche Verschiebungen gab es in der Exportquote, die im zurückliegenden Jahr um acht Prozentpunkte auf 50 % stieg und damit deutlich über dem Ergebnis des Vorjahres liegt. Dabei stiegen die Exporte ins europäische Ausland um 5 % auf 29 %. Die Exporte ins nicht europäische Ausland betrugen insgesamt 21 %, stiegen um 4 %, verglichen mit den Vorjahresergebnissen.

Der AMA Verband befragte in diesem Jahr seine Mitglieder erstmals zum Einsatz von Methoden der Industrie 4.0 im eigenen Unternehmen. Die Antworten der Mitglieder ergaben, dass bereits 42 % eine Umsetzung im eigenen Unternehmen planen. 14 % geben an, den Einsatz solcher Methoden bereits implementiert zu haben. Rund 44 % der Unternehmen zeigen sich unentschlossen und planen derzeit noch nichts in dieser Richtung.

Erfolgreich trotz Marktturbulenzen

„Unsere Branche zeigt sich einmal mehr als Erfolgsgarant. Trotz Marktturbulenzen in Russland und China und den daraus resultierenden korrigierten Wachstumsprognosen mancher erfolgsverwöhnter Anwenderbranche blieb der weltweite Bedarf an Sensoren und Messtechnik stabil und wächst weiter“, erläutert Thomas Simmons, Geschäftsführer des AMA Verband für Sensorik und Messtechnik, die neueste Verbandsstatistik. „Die Aussagen zur Planung und zum Einsatz der Methoden von ‚Industrie 4.0‘ im eigenen Unternehmen deuten zudem auf eine zukunftsfähige strategische Ausrichtung unserer überwiegend mittelständischen Mitgliedsunternehmen hin.“ (jv)

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