3D-Drucker

Deutschlands erste Personal FabricationConvention stößt auf großes Interesse

| Redakteur: Dorothee Quitter

Zum Ausprobieren bereit: Der 3D-Drucker Fabbster von Sintermask.
Zum Ausprobieren bereit: Der 3D-Drucker Fabbster von Sintermask. (Bild: D.Quitter, konstruktionspraxis)

Das neue Technologie-Highlight FabCon 3.D – die Plattform rund um Maker und 3D-Drucker – trifft auf dem Erfurter Messegelände den Nerv der Zeit.

Rund 25 Aussteller – vom Hersteller kommerzieller 3D-Drucker bis zu den Anbietern von benötigten Materialien präsentieren die aktuellen Trends dieses neuen Consumer-Marktes. Auf der knapp bemessenen Ausstellungsfläche versammeln sich mit MakerBot (USA), Ultimaking Ltd. (Niederlande), fabbster (Bayern), alphacam (Baden-Würrtemberg), Helian Polymers (Niederlande), German RepRap (Bayern), fabtory (Nordrhein-Westfalen), FABBEO (Berlin), EKONS (Rheinland Pflaz) oder 3dDinge.de (Bayern) maßgebliche Hersteller und Dienstleister der noch überschaubaren Branche aus dem In- und Ausland. Mit 3D Schilling aus Sondershausen präsentiert sich auch ein führendes Unternehmen aus Thüringen auf der Premierenveranstaltung. Ebenso sind zahlreiche Start-ups und Neueinsteiger wie z.B. Shapeking, Kühling & Kühling und Supermodell vertreten.

Dieser bisher einzigartige Branchenüberblick glänzt mit aufsehenerregenden Premieren: Messe-Star der deutschen Sintermask ist der neue Drucker fabbsterG mit Planetengetriebe und verbesserter Bauteilqualität sowie vereinfachter Bedienung. Die bayerische Firma 3d Dinge stellt mit der Makibox erstmals in Europa den derzeit preisgünstigsten 3D-Drucker vor. Ebenfalls eine Europapremiere ist die Präsentation des aktuell größten Consumer-3D-Druckers der Welt durch 3DreamFactory. Bei einer Höhe von 2,20 Meter ist mit dem Delta Tower XXL sogar der Druck von lebensgroßen Personen möglich. Seinen ersten Auftritt in der Öffentlichkeit hat auch der neue FabliTec 3D-Scanner von German RepRap.

Auf einer Podiumsdiskussion am ersten Messetag diskutierten Vertreter der führenden 3D-Unternehmen alphacam, fabbster, MakerBot und Ultimaking gemeinsam mit Prof. Dr. Gerd Witt, Universität Duisburg-Essen und Florian Horsch, Mitorganisator der FabCon 3.D und Communitymitglied, die Zukunft des 3D-Drucks. Im Mittelpunkt stand das Verhältnis von industrieller Prototypenfertigung und der Nutzen der neuen Technologie für den Endverbraucher. Zudem wurde die Frage des Urheberrechts sowie das Spannungsfeld zwischen Open Source und Closed Source für die Hardware aufgegriffen. (qui)

Video über Consumer 3D-Drucker auf der FabCon 3.D

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