3D-Druck

Democenter für 3D-Druck gibt Einblick in HP Jet Fusion Technologie

| Redakteur: Juliana Pfeiffer

Mit fünf Partnern vermarktet HP künftig seine HP Jet Fusion Technologie für den industriellen 3D Druck in Deutschland und Österreich.
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Mit fünf Partnern vermarktet HP künftig seine HP Jet Fusion Technologie für den industriellen 3D Druck in Deutschland und Österreich. (Bild: HP)

Mit den fünf Partnern 3D Experts, Bibus, Kaut-Bullinger, Solidpro und Technosoft will HP künftig seine HP Jet Fusion Technologie für den industriellen 3D Druck in Deutschland und Österreich vermarkten. Im Juli bietet jeder dieser Partner im hauseigenen Democenter einen „Tag der offenen Tür“ an, bei dem Industriekunden sich über die Leistungsfähigkeit der HP Jet Fusion Technologie vor Ort überzeugen können.

Die Democenter sind mit funktionsfähigen HP Jet Fusion 3D 4200 Lösungen ausgestattet. Potentielle Kunden können im Vorfeld bereits die digitalen Daten ihres Bauteils an die Partner senden. Dort werden die Daten für den 3D Druck aufbereitet und erste Musterteile gedruckt. Zudem haben Interessenten aus der Industrie die Möglichkeit, sich den kompletten Produktionsprozess, von der Datenaufbereitung bis zum fertigen Bauteil bei den Partnern anzuschauen und sich entsprechend beraten zu lassen. Neben der Beratung und dem Verkauf übernehmen Partner auch den Service der Hardware und die Schulung der Mitarbeiter beim Kunden vor Ort. Seit Ende letzten Jahres liefert HP seine 3D-Drucker Systeme an Kunden aus.

Beschleunigung des Produktionsprozesses

3D-Drucker von HP sind für den Prototypenbau ebenso wie für die industrielle Produktion (Additive Manufacturing) ausgelegt. Derzeit zählen insbesondere Unternehmen aus den Bereichen Automobil, Consumer Electronic, Luft- und Raumfahrttechnik sowie Maschinenbau zu den Interessenten. Hier ist der Bedarf für die Vorteile dieser Produktionsform am größten. Oft geht es nicht nur um den Einsatz der gedruckten Bauteile in fertigen Produkten, sondern auch um eine Beschleunigung des Produktionsprozesses, beispielsweise durch den Druck spezialisierter Werkzeuge für die Serienproduktion. Neben dem Vor-Ort-Druck von Ersatzteilen ist vor allem die Möglichkeit für die kurzfristige Veränderung von Bauteilen ein wichtiger Grund für den Einsatz. Somit ist die Technologie des 3D-Drucks für produzierende Unternehmen jeder Branche interessant.

Die HP Jet Fusion 3D Systeme basieren auf der von HP entwickelten Technologie Multi-Jet Fusion (MJF). Als Grundwerkstoff bedient sich die Technologie an Thermoplasten (z.B. PA12) wie sie im Spritzguss verwendet werden. Sie ist im Vergleich zu bisher üblichen 3D Druck Technologien wie SLS (Selective Laser Sintering) oder FDM (Fused-Deposit-Modelling) Lösungen bis zu zehnmal schneller im gesamten Prozess. Gleichzeitig können, je nach Bauteil und Anzahl, bis zu 50 Prozent der Kosten eingespart werden. (jup)

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