Zahnriemen

Arntz Optibelt erweitert Werk in Rumänien

| Redakteur: Juliana Pfeiffer

Konrad Ummen (links), Mitglied der Geschäftsführung der Arntz Optibelt Gruppe und Csaba Kala (Werksleiter/GF) Optibelt Power Transmission SRL, Tauthi Magheraus, Rumänien
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Konrad Ummen (links), Mitglied der Geschäftsführung der Arntz Optibelt Gruppe und Csaba Kala (Werksleiter/GF) Optibelt Power Transmission SRL, Tauthi Magheraus, Rumänien (Bild: Arntz Optibelt)

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Die Erweiterungsbauten am rumänischen Standort der Arntz Optibelt Gruppe in Tauthi Magheraus sind fertiggestellt. Es handelt sich um ein zweistöckiges Verwaltungsgebäude mit einer Fläche von etwa 1.200 m², eine 5.400 m² große Produktionshalle sowie einen 3.500 m² großen Vorstufenbereich mit neuen Anlagen und Maschinen.

Insgesamt vergrößert sich der Standort somit um rund 10.000 m². „Wir haben das gesamte Projekt innerhalb von anderthalb Jahren realisiert, das ist Rekordzeit“, sagt Konrad Ummen, Mitglied der Geschäftsführung der Arntz Optibelt Gruppe. Parallel dazu wurde das neue Mischwerk kurz vor Weihnachten 2015 erfolgreich angefahren. Bis Anfang März sollen die neuen Fertigungsprozesse nun geprüft und freigegeben werden sowie die Endabnahme der neuen Gebäude durch die örtlichen Behörden erfolgen.

Steigerung der Produktionskapazitäten

„Mit den neuen Produktionskapazitäten, einschließlich der Vorstufen-Fertigung, wollen wir bis Ende des zweiten Quartals einen 3-Schicht-Betrieb ermöglichen. Mit dem neuen Produktionsprogramm in Tauthi Magheraus werden wir die Herstellung in 2016 um mindestens 2,5 Mio. Stück und 2017 um geplante 4 Mio. Stück steigern. Langfristig soll die Riemen-Produktion in Rumänien insgesamt verdoppelt werden“, erläutert Ummen.

„Mit der Erweiterung in Rumänien soll insbesondere dem weiteren Wachstum der Arntz Optibelt Gruppe in ihrem Kerngeschäft, der Produktion von Antriebsriemen, Rechnung getragen werden. Mit der Investition in ein neues Mischwerk und die dazugehörigen Vorstufen stellen wir die Versorgung und Qualität der Produktion des Optibelt-Sortiments sicher“, ergänzt Reinhold Mühlbeyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Arntz Optibelt Gruppe. Dazu wird der Personalstand von derzeit 300 Mitarbeitern bis zum Jahresende auf ca. 375 Mitarbeiter erhöht.

Gute Absatzchancen in Osteuropa

Neben eigener Mischung und Halbzeug-Fertigung zielt die Standorterweiterung in erster Linie auf eine Kapazitätserhöhung für die Produkte der beiden Hauptsegmente Industrie und Automotive. Durch die Investitionen wird das Fertigungssortiment in Rumänien deutlich erweitert. Als neue Produktgruppe für den Standort werden dort beispielsweise nun auch Kfz-Zahnriemen hergestellt. Gerade die osteuropäischen Märkte bieten mit ihren Wachstumsraten gute Absatzchancen. (jup)

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