HPC

Ansys kooperiert mit europäischem Supercomputing Center

| Redakteur: Monika Zwettler

Ansys kooperiert jetzt mit dem Supercomputing Centre in Stuttgart.
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Ansys kooperiert jetzt mit dem Supercomputing Centre in Stuttgart. (Bild: Ansys)

Ansys, Anbieter von CAE- und Multiphysik-Software mit den Schwerpunkten Strömungssimulation, Strukturmechanik und Elektroniksimulation, stellt Wissenschaftlern an akademischen Instituten in Europa im Zuge einer neuen Partnerschaft mit dem Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart in Kürze die nötige Rechenleistung zur Durchführung auch komplexester Simulationen zur Verfügung.

„Bisher wurde in der akademischen Forschung der Einsatz von Lösungen, wie sie Ansys anbietet, auf leistungsfähigen Supercomputing-Rechnern durch die hohen Kosten weitgehend verhindert. Eine weitere Hürde stellte manchmal zudem das Fehlen der erforderlichen Spezialkenntnisse dar, um HPC für wissenschaftliche Forschungsarbeiten nutzen zu können“, erläutert Wim Slagter, leitender Produktmanager für HPC bei Ansys. „Unsere neue Partnerschaft soll diese Hindernisse überwinden und dazu beitragen, die Möglichkeiten des Supercomputing aufzuzeigen und innovative CFD-Forschungsarbeiten in akademischen Labors voranzubringen.“

Über die Bedeutung der Skalierbarkeit bei CAE-Programmen

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HPC ermöglicht Simulation komplexer Vorgänge

Die Partnerschaft mit dem Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart (High Performance Computing Center, HLRS) an der Universität Stuttgart erlaubt Wissenschaftlern den Einsatz der technischen Simulationssoftware von Ansys auf Supercomputing-Rechnern des HLRS, um anspruchsvolle Computational Fluid Dynamics (CFD)-Simulationen für Industriemaschinen und Verbrennungsmotoren durchzuführen. Bei solchen Anwendungen müssen alle Simulationsvariablen im Zeit- und Raumbereich analysiert werden, was erhebliche Anforderungen an die Rechenleistung und Speicherkapazität von HPC (High Performance Computing)-Systemen stellt. In beiden Anwendungen müssen anspruchsvolle Simulationsmodelle entwickelt und optimiert werden, um komplexe Phänomene wie Kraftstoffeinspritzung, Verdampfung und Kraftstoff-Wand-Wechselwirkung sowie Verbrennungsvorgänge und Emissionsbildung zu erfassen.

Supercomputer arbeitet mit fast 95.000 Kernen

Die Zusammenarbeit zwischen dem HLRS und Ansys unterstützt die High-Tech-Strategie der deutschen Regierung, da sie die Grundlagen für eine optimierte Nutzung der verfügbaren HPC-Infrastruktur schafft, beispielsweise des am HLRS eingesetzten ‚Petascale‘-Systems Hornet. Dieser Cray XC40-Supercomputer verwendet das Cray Aries-Netzwerk und enthält fast 95.000 Intel Haswell-Prozessorkerne. Die Lösungen von Ansys bieten eine extrem hohe Skalierbarkeit von mehr als 20.000 Prozessorkernen und erlauben damit den Anwendern die Durchführung von Multiphysics-/Multiscale-Simulationen mit einem bisher unerreichten Genauigkeitsgrad.

So gelingt die Migration zum Hochleistungsrechnen

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„Diese Partnerschaft wird dazu beitragen, bahnbrechende Forschungsarbeiten für die Entwicklung kommerzieller Produkte zu beschleunigen, unter anderem in der Anlagentechnik und in der Automobilindustrie“, fasst HLRS-Leiter Michael Resch zusammen. „Als ein führendes HPC-Center in Europa sind wir stolz darauf, dass wir den Zugang zu unserer sicheren und extrem skalierbaren HPC-Technologie und -Verarbeitungsservices erweitern konnten. Diese neuen Möglichkeiten erlauben uns den weiteren Ausbau eines der besten wissenschaftlichen Forschungssysteme der Welt.“ (mz)

HPC-Simulationen aus der Cloud

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18.12.14 - Altair hat Hyperworks Unlimited - Virtual (HWUL-V) auf Amazon Web Services (AWS) veröffentlicht. HWUL-V kombiniert die unlimitierte Nutzung der Hyperworks Computer-Aided Engineering (CAE)-Suite mit PBS Professional, einem HPC-Workload-Managementwerkzeug, und anwendungssensiblen Portalen für den Zugriff auf HPC sowie der Remote-Datenvisualisierung großer Daten. lesen

Ergänzendes zum Thema
 
Über das Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart

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