Windmessgerät

Alarmmelder warnt bei zu hohen Windstärken

| Redakteur: Hendrik Härter

Einen Vor- und einen Hauptalarm: Das Windmessgerät von PCE lässt sich dort einsetzen, wo Wind im Spiel ist. Weitere angeschlossene Geräte lassen sich steuern.
Einen Vor- und einen Hauptalarm: Das Windmessgerät von PCE lässt sich dort einsetzen, wo Wind im Spiel ist. Weitere angeschlossene Geräte lassen sich steuern. (Bild: PCE Deutschland)

Doppelt abgesichert: Mit dem Windmessgerät von PCE lässt sich ein Voralarm definieren und wird das zweite Alarmrelais ausgelöst, dann kommt es zum eigentlichen Hauptalarm.

Wind lässt sich auf ganz unterschiedliche Weise messen. Das bekannteste Windmessgerät ist das Windrad, das jeder von uns schon mal im Einsatz erlebt hat. Das Windrad ist allerdings Richtungsabhängig und muss genau in Windrichtung stehen oder gehalten werden. Seit 1842 gibt es das Flügelrad-Anemometer oder auch als Schalenanemometer bekannt. Bei diesem Gerät ist die Richtung aus der der Wind kommt unerheblich.

Ein spezielles Modell, um die Windgeschwindigkeit zu messen, ist der PCE-WSAC 50 von PCE Deutschland. Der Warnmelder verfügt über eine Spannungsversorgung von 230, 12 oder 24 V und zwei Alarmrelais mit je einem Wechsler. Das Relais kann individuell eingestellt werden, wann der Alarm visuell und akustisch ausgelöst wird. Ein Alarmrelais löst bei einem vorher eingestellten Wert, der eingehenden Windgeschwindigkeit, den Voralarm aus.

Alarm lässt sich frei konfigurieren

Das zweite Alarmrelais löst den Hauptalarm aus, wenn der eingestellte Wert erreicht wird. Bei dem Warnmelder lässt sich der Alarm frei konfigurieren, weshalb das Messgerät überall dort eingesetzt werden kann, wo mit Wind gearbeitet wird oder wo kein Wind vorhanden sein darf. Zudem ist es mit dem Warnmelder möglich, andere Geräte zu steuern oder zu schalten: Signalgeber, Schließmechanismen der Fenster oder einen Antennenmast, automatisch bei zu starken Wind, einfahren lassen. Zudem verfügt der Windmesser über eine RS485-Schnittstelle zur Datenkommunikation.

Besitzer kleinerer und größerer Yachten, die mehrere Tage unterwegs sind, können mit Hilfe des Warnmelders bei zu starken Windgeschwindigkeiten gewarnt werden, ab wann es gefährlich wird. Bei einem anderen Einsatzort, wo schwere Gegenstände wie Container von A nach B mit einem Kran bewegt werden müssen, kann das Warnmeldegerät bei zu starkem Wind Alarm schlagen, da dann sogar Menschenleben in Gefahr gebracht werden. Der Warnmelder kann stationär überall dort angebracht werden, wo eine kontinuierliche Kontrolle der Windgeschwindigkeit nötig ist.

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