Metav 2016

640 Aussteller präsentieren komplette Wertschöpfungskette der Metallbearbeitung

| Redakteur: Juliana Pfeiffer

Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer beim Veranstalter VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) freut sich: „Die METAV punktet wieder mit ihrem riesigen Angebot an Großmaschinen. Außerdem sind die beiden Themen Additive Manufacturing und Quality der Renner.“
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Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer beim Veranstalter VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) freut sich: „Die METAV punktet wieder mit ihrem riesigen Angebot an Großmaschinen. Außerdem sind die beiden Themen Additive Manufacturing und Quality der Renner.“ (Bild: Messe Düsseldorf)

Die 19. Internationale Fachmesse für Technologien in der Metallbearbeitung – die Metav 2016 – hat gestern unter dem Motto "Power your business" geöffnet. Noch bis zum 27. Februar 2016 präsentieren 640 Aussteller aus 23 Nationen die komplette Wertschöpfungskette der Metallbearbeitung in der Messe Düsseldorf.

Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer beim Veranstalter VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) freut sich: „Die Metav punktet wieder mit ihrem riesigen Angebot an Großmaschinen. Außerdem sind die beiden Themen Additive Manufacturing und Quality der Renner.“ Und weiter: „Unser ehrgeiziges Ziel mit dem Neukonzept der Metav ist aufgegangen: 640 Aussteller aus 23 Nationen präsentieren auf rund 27 000 Quadratmetern Nettoausstellungsfläche das Neueste und Innovativste, was die metallbearbeitende Industrie zu bieten hat“, erklärt Schäfer anlässlich der Eröffnungspressekonferenz in Düsseldorf.

Seit Herbst 2014 hat der VDW daran gearbeitet das neue Konzept mit Leben zu füllen und im Markt zu etablieren. Inhaltlich fundierter und optisch frischer präsentiert sich die Messe dem Publikum. Der Kernbereich mit den Technologien für die gesamte Wertschöpfungskette der Metallbearbeitung wurde um die beiden Produktbereiche Additive Manufacturing und Qualitätssicherung sowie die beiden Anwenderbereiche Medical und Moulding erweitert. Darüber hinaus bildet die Metav 2016 mit dem Themenpark Industrie 4.0 das Thema erstmals auf einer Messe ganzheitlich für die Produktion ab.

Neukonzept kommt gut bei Fachbesuchern an

Für den Fachbesucher steigt die Attraktivität der Metav, da er sich sowohl über alle Fertigungsverfahren als auch über angrenzende Schritte in der Wertschöpfungskette umfassend informieren kann. „Wir erwarten, dass sich die Metav gerade mit ihrem neuen Konzept als eine wichtige Leistungsschau der Branche positionieren wird. Die durchweg positive Resonanz im Markt spricht dafür“, sagt Schäfer.

Werkzeugmaschinenindustrie gut aufgestellt

Die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie hat sich 2015 gut behauptet. Die Branche produzierte Maschinen und Dienstleistungen im Wert von 15,1 Mrd. Euro, was einer Steigerung von 4 Prozent entspricht. „Das ist nach zuletzt 2013 abermals ein Rekordergebnis“, betont Schäfer. Für 2016 zeigen sich die deutschen Werkzeugmaschinenhersteller vorsichtig optimistisch und erwarten einen moderaten Zuwachs von 1 Prozent.

Deutsche Werkzeugmaschinenindustrie setzt 2016 auf moderaten Zuwachs

Werkzeugmaschinen

Deutsche Werkzeugmaschinenindustrie setzt 2016 auf moderaten Zuwachs

22.02.16 - Für 2016 zeigt sich die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie vorsichtig optimistisch. „Wir erwartet für 2016 einen moderaten Zuwachs von 1 %“,hat Dr. Heinz-Jürgen Prokop, Vorsitzender des VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken), anlässlich der Jahrespressekonferenz in Frankfurt am Main gesagt. lesen

Auch im internationalen Vergleich hat sich die deutsche Werkzeug-machinenindustrie in Produktion und Verbrauch wacker geschlagen: 2015 betrug die Weltwerkzeugmaschinenproduktion nach vorläufigen Zahlen 67,3 Mrd. Euro und bewegt sich damit auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahr.

Unter den Top-3-Produzenten von Werkzeugmaschinen ist Deutschland nach China und Japan Nummer 3 in der Welt. In Zahlen ausgedrückt produzierten die deutschen Hersteller 2015 Maschinen im Wert von 11,2 Mrd. Euro. Das ist ein Plus von 4 Prozent. „Mit einem beachtlichen Marktanteil von 17 Prozent gehören unsere Unternehmen auch 2015 zur Weltspitze“, sagt Schäfer. China bleibt unterdessen unangefochtene Nummer 1 und steuert fast ein Viertel zur Weltproduktion von Werkzeugmaschinen bei.

China weiterhin wichtigste Absatzregion für Werkzeugmaschinen

Im Werkzeugmaschinenverbrauch verteidigt Deutschland mit einem Zuwachs von 5 Prozent und einem Volumen von 5,7 Mrd. Euro ebenfalls seinen dritten Platz aus dem Vorjahr. Größer sind nur die Verbräuche in China und den USA, deren Zuwächse jedoch deutlich schwächeln. Dennoch ist und bleibt China mit einem Volumen von 21,3 Mrd. Euro und 31 Prozent Marktanteil weltweit die wichtigste Absatzregion für Werkzeugmaschinen.

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